Reisenummer 76413
Wanderreise mit Fish River Canyon, Namib-Wüste, Swakopmund, Erongobergen, Waterberg und Etosha-NationalparkSachte wiegt das grüngelbe Gras in der lauen Brise und die rostroten Dünen der Kalahari liegen voller Kontrast unter dem tiefblauen Himmel. Der sich tagsüber aufheizende Wüstensand kühlt abends viel langsamer ab als die Luft und prägt ihren Geruch auf eine ganz eigene Art. Im Köcherbaumwald heben sich die Bäume tiefschwarz vor dem Sonnenuntergang ab. Zu diesem Anblick gönnen wir uns ein kühles Getränk, in Namibia "Sundowner" genannt. Vielleicht ein Glas Weißwein auf der Terrasse unserer Lodge? Wir lehnen uns zurück und fühlen uns in Namibia angekommen! Über 850 Jahre alte, abgestorbene Kameldornbäume erstaunen im berühmten Deadvlei bei Sossusvlei. Starr und markant stehen sie auf einer hellen Tonpfanne zwischen den großen roten Dünen. Wir wandern durch die weite, ruhige, endlos erscheinende Namib-Wüste. Der Sand zeigt sich hier in seiner ganzen Farbpalette von hellgelb bis tiefrot - je nach Sonnenstand. Es erwartet uns ein kuschelig warmes Bett unter dem Sternenhimmel! Weiter südlich genießen wir den Ausblick über den sich schlängelnden Flusslauf des Fish River im zweitgrößten Canyon der Welt. Und im Norden liegt riesig und matt-weiß die Etosha-Pfanne vor dem stahlblauen Himmel. Graue Riesen schmücken hier das Bild: die Elefanten. Schlanke Giraffenhälse verschwinden immer wieder hinter den staubig-weißen Akazien und große Herden von Zebras und scheue Antilopen nähern sich mit großer Vorsicht den Wasserlöchern. Die Vielfalt der unterschiedlichen Landschaften, die "Big Five" hautnah und im Besonderen die grenzenlose Weite machen den großen Reiz Namibias aus.
Linienflug von Frankfurt nach Windhoek.
Ankunft in Windhoek am internationalen Flughafen Hosea Kutako. Unsere Hauser-Reiseleitung erwartet uns bereits. Über Windhoek und Rehoboth fahren wir Richtung Kalahari zu unserer Unterkunft.
Am Morgen wandern wir durch den roten Sand der Kalahari. Sie erstreckt sich vom Südosten Angolas über den Osten Namibias und den Westen Botswanas bis in den Norden Südafrikas. Damit ist sie die größte zusammenhängende Sandfläche der Welt und für heute Vormittag unser Wandergebiet. In den knorrigen Kameldornbäume hängen die Bauten der geselligen Webervögel und Strauße sind meist auch unterwegs. Gegen Mittag fahren wir über Mariental zum Köcherbaumwald. Köcherbäume sind im ganzen Land zu finden, aber nirgends in so einer großen Anzahl wie hier. Beim Sonnenuntergang bieten die Köcherbäume hervorragende Fotomotive.
Unser heutiges Ziel ist der Fish River Canyon, der zweitgrößte Canyon der Welt, der größte Afrikas. Die Schlucht ist mit einer Länge von 161 km, einer Breite von 27 km und einer Tiefe von bis zu 550 m in der Tat beeindruckend. Wir brechen früh auf, damit wir am Vormittag am Rand des Canyons entlang wandern können. Gegen Mittag erreichen wir den Gondwana Canyon Park, einen privaten Naturschutzpark in der Nähe des Canyons. Wir übernachten dort im Canyon Village in Bungalows die im Kap-holländischen Stil am Fuße einer geschwungen Bergwand erbaut wurden und eine wunderschöne Aussicht auf die Umgebung bieten. Am Nachmittag bietet sich eine kleine Wanderung in der Nähe der Lodge bis zum Sonnenuntergang an.
Nach dem Frühstück starten wir in die nächste Wüstenlandschaft Namibias, zur Namib. Diese älteste aller Wüsten hat dem Land den Namen gegeben. Nach ca. 6 Stunden Fahrzeit erreichen wir das Namib Rand Naturreservat. Wir wandern nahe des Naturreservats entlang der rot-grauen Granitberge über ockerfarbenen Sand zu unserem heutigen Camp. Unser Gepäck wird transportiert und wartet bereits auf uns. Das Essen wird für uns bereits zubereitet und der erste leckere Duft macht sich breit. Die Nacht verbringen wir in warmen Feldbetten unter dem weit aufgespannten, funkelnden Sternenzelt (Matten, Schlafsack und Kissen werden gestellt).
Noch vor Sonnenaufgang werden wir von der pastellfarbenen Helligkeit der erwachenden Sonne geweckt. Nach einem leichten Frühstück packen wir zusammen. Unser Guide liest aus der Wüstenzeitung vor, soll heißen, er liest im Sand was über Nacht so alles passiert ist und welche Wüstenwanderer nachts unterwegs waren. Wir wandern durch das Dünenmeer und genießen den Blick in die Weiten der Wüste. Manchmal sieht man Chamäleons. Auch Springböcke, Oryx-Antilopen und Strauße leben hier, also Augen auf! Unser Guide weiß viele Geschichten über die Wüstenbewohnerzu erzählen. Wir kommen für ein schmackhaftes Frühstück zu unserem Camp zurück. Anschließend wandern wir zu unserer Lodge für die heutige Nacht. Eine wunderschön gelegene Lodge mit Blick in endlose Weite der Wüste. Nach dem Mittagessen können wir an der Lodge entspannen, die Gegend erkunden oder einfach gemütlich am kleinen Pool ein Buch lesen. Zum Sonnenuntergang wandern wir noch auf einen der umliegenden Hügel.
Nach einer kleinen Wanderung am Morgen fahren wir weiter nördlich nach Sesriem. Auf dem Weg besuchen wir das NaDEET-Zentrum (Namib Desert Environmental Education Trust). NaDEET ist eine gemeinnützige namibische, spendenfinanzierte Stiftung mit dem Ziel besonders Kindern, einen nachhaltigen Lebensstil zu vermitteln und so die Umwelt zu schützen. (www.nadeet.org). Hier lernen die Schüler und Lehrer viel über den täglichen Wasserverbrauch und den achtsamen Umgang mit diesem kostbare Nass. Wie man mit Solarenergie kochen kann und vieles mehr. Wir setzen unsere Fahrt entlang der Parkgrenze des NamibRand Naturschutzgebietes fort. Nach einem Spaziergang am Nachmittag, werden wir heute wieder von unserem Reiseleiter kulinarisch versorgt.
Noch vor Sonnenaufgang brechen wir auf, um mit den ersten Sonnenstrahlen in den Namib Naukluft Park zu gelangen. Als ersten Stopp erklimmen wir die Düne 45, steil hinauf im roten Sand. Belohnt werden wir mit einer fantastischen Aussicht und einem warmen Frühstück am Fuße der Düne unter schattenspendenden Kameldornbäumen. Die Wunderwelt der Dünen: zu Fuß lernen wir das Deadvlei, und das Sossusvlei kennen. Wer möchte besteigt die Düne "Big Daddy", die zu den höchsten Sanddünen der Welt gehört. Mit Allradfahrzeugen werden wir zurück zum Auto gebracht. Auf dem Rückweg halten wir am Sesriem Canyon, endlich einmal eine Wanderung im Schatten. Der Sesriem Canyon ist nur ca. 1 km lang und hat sich stellenweise auf zwei Meter verengt. Der Fluss verschwindet in einem engen Spalt, der sich erst allmählich verbreitert und in einem von Akazien gesäumten Tal ausläuft, das wiederum tief ins Sandmeer hinein führt und am Sossusvlei endet. Unseren Sundowner genießen wir wieder auf der Terrasse vor unserer Unterkunft.
In Richtung Nordwesten queren wir den Namib-Naukluft-Park mit seinen vielfältigen und eindrucksvollen Stein- und Felsstrukturen. Bei einer kleinen Wanderung in die Kuiseb-Schlucht lernen wir von Henno Martin und seinen Roman "Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste" wie man hier längere Zeit überleben kann. Am Nachmittag erreichen wir Walvis Bay und die Atlantikküste. Die Lagune ist ein Biotop für Flamingos, Pelikane und Kormorane. Nach einem kurzen Stopp fahren wir weiter nach Swakopmund.
Durch Wüstengebiete und Trockensavanne führt uns der Weg heute Vormittag zur Welwitschia Mirabilis, eine der seltensten und seltsamsten Pflanzen der Welt, die nur in der ariden Namib gedeiht. Sie ist der extremen Trockenheit angepasst. Ganz wenig Feuchtigkeit reicht aus, um diese Pflanze, die weit über tausend Jahre alt werden kann, am Leben zu halten. Über die sogenannte "Mondlandschaft" erreichen wir wieder die Atlantikküste mit der meist frische Brisen in Swakopmund. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung und unser Reiseleiter informiert uns über die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten zu Wasser und in die Wüste, die wir vor Ort buchen können. Am Abend können wir uns in einem der zahlreichen Restaurants in Swakopmund treffen, entweder zu leckerem Fisch oder eher süddeutscher Küche im Inneren des Städtchens oder zu Sushi auf der Jetty - dem weit ins Meer reichenden Steg.
Heute brechen wir zum Erongogebirge auf. Wir kreuzen die fast vegetationslose Namib Wüste und gelangen zur Spitzkoppe (1.728 m). Unvermittelt ragt das sogenannte "Matterhorn" Namibias als imposanter Inselberg aus der sonst ebenen Landschaft (1.000 m) hervor. Ihr spitzer Kegel überragt markant die anderen Bergspitzen wie die gewölbten Dome der Pontok-Berge und die etwas weiter südlich gelegene Kleine Spitzkoppe (1.572 m). Wir wandern vorbei an skurrilen Felsformationen, Felsbögen, spektakulären Granitformen. Auch Felszeichnungen der alten Buschmänner gibt es unterwegs zu entdecken. Anschließend fahren wir zur unserer Unterkunft.
Gemeinsam mit unserem Guide genießen wir vormittags und abends eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet der abwechslungsreichen Gebirgslandschaft des Erongos-Gebirges.
Das Brandberg Massiv ragt einsam aus der Halbwüste auf. Wir blicken auf den Königsstein, der mit seinem 2.573 m hohen Gipfel der höchste Berg des Landes ist. Viele Felszeichnungen der San sind in den Schluchten und Höhlen zu finden. Mit einem einheimischen Führer wandern wir durch die Tsisab-Schlucht zur berühmtesten Felsmalerei Namibias, der Weißen Dame, die übrigens keine Dame ist - aber dazu mehr in Namibia. Entdeckt wurde diese 40 cm hohe Malerei 1918 vom deutschen Landvermesser Dr. Reinhard Maack. Am Nachmittag fahren wir Richtung Madisa im Damaraland. Je nach Ankunftszeit bleibt noch genügend Zeit für eine kleine Abendwanderung zum Sonnenuntergang.
Heute begeben wir uns auf ein ganz besonderes Abenteuer. Unser Camp liegt an einer uralten "Elefanten-Autobahn", die heute noch von wilden Wüstenelefanten frequentiert wird. Früh morgens machen wir uns mit unserem lokalen Ranger auf um diese sanften Riesen zu entdecken. Wir lernen dabei viel über die Flora und Fauna in dieser Gegend. Unser Guide zeigt uns, wie man Fährten liest und so folgen wir den Spuren von Elefantenherden durch die weite Savanne des Damaralands. Vielleicht müssen wir auch zunächst ein Stück fahren. Es gibt natürlich leider keine Garantie auf die Sichtung der Wüstenelefanten. Gegen Mittag sind wir zurück in unserem Camp und haben Zeit uns auszuruhen.
Über die Provinzstädte Khorixas und Outjo gelangen wir in den 22.270 qkm großen Etosha Nationalpark. Heia Safari! Die nächsten Tage gehören vor allem der afrikanischen Tierwelt, denn nicht umsonst gehört dieser Wildpark zu den bekanntesten Afrikas. Im Park leben große Herden von Elefanten, Zebras, Giraffen, Springböcken, Kudus und Oryx-Antilopen. Mit viel Glück können wir Hyänen, Löwen, Leoparden und auch Geparde bei einer unserer Pirschfahrten erspähen. Je nach Jahreszeit und den vorangegangen Regenzeiten ändern sich Populationen im Park, aber zu sehen gibt es immer etwas. Eine in 1.065 m Höhe liegende salzverkrustete Senke bildet das Herzstück des Parks. 12 Millionen Jahre ist es her, dass der Kunene Fluss hier in einen Binnensee floss. Der Name des Parks stammt aus der San-Sprache: E bedeutet "groß" und totha heißt "wegen des heißen Bodens von einem Fuß auf den anderen hüpfen". Das Wort ist ein Hinweis auf die hohen Oberflächentemperaturen, die zur Sommerzeit in der Salzpfanne herrschen - aber das ist nur eine der Erklärungen. Während den Pirschfahrten haben wir gute Gelegenheiten, die Tiere an den verschiedenen Wasserstellen zu beobachten.
Gleich morgens früh sind wir auf einer halbtägigen Allradpirsch im Park unterwegs. Große Zebraherde sind unterwegs, jedes Zebra hat eine ganz eigene individuelle Zeichnung. Wir beobachten die Giraffen beim Trinken am Wasserloch und versuchen die "Big Five" zu entdecken. Am Nachmittag verlassen wir den Park.
Wir fahren früh über Tsumeb zum Hoba-Meteoriten. Der Hoba-Meteorit wurde 1920 auf einer Farm entdeckt und gilt als größter Meteorit der Welt. Er wiegt 55 Tonnen und besteht zum Großteil aus Eisen und Nickel. Am Mittag erreichen wir das Waterberg Plateau. Nachmittags erkunden wir den Waterberg und die Anfänge der östlich gelegenen Kalahari. Wir unternehmen eine Wanderung auf den Plateau-Rand. Von der Lodge aus müssen wir etwas aufsteigen, um in eine Welt bizarrer Sandsteinformationen zu gelangen. Vielleicht kreuzen ein paar Kudus oder Steinböckchen unseren Weg, Klippschliefer beobachten uns neugierig aus sicherer Entfernung.
Wir stehen früh auf und kehren zurück in die Hauptstadt beziehungsweise (abhängig vom Flugplan) zum Flughafen und fliegen zurück nach Deutschland.
Ankunft in Frankfurt.
Lokale deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab/bis Windhoek
Linienflug mit Discover Airlines (Economy, Tarifklasse L) von Frankfurt nach Windhoek und zurück, nach Verfügbarkeit
Förderung eines Klimaschutzprojektes von atmosfair
Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 195 €)
Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich
Übernachtung 2 x in Mittelklassehotels, 13 x in Lodges oder Chalets, 1 x im Dünencamp auf Feldbetten
16 x Frühstück, 4 x Mittagessen, 9 x Abendessen
Halbtägige Allradpirsch im Etosha Nationalpark
Englischsprachiger Koch/Fahrer
Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm
Reisekrankenschutz
Visagebühren
Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 300 €)
Trinkgelder
Individuelle Ausflüge und Besichtigungen
Profil
Ausführliche Reise durch alle Landschaftsformen Namibias. Wir erwandern sowohl Höhepunkte wie Sossusvlei und den Fish River Canyon, entdecken aber auch Geheimtipps wie die Erongoberge oder den Waterberg. Wir übernachten eine Nacht zwischen Dünen auf Feldbetten und folgen zusammen mit einem Ranger den Wildelefanten durch die Savanne.
Wanderanspruch
Die Wanderungen von durchschnittlich 2 bis 4 Stunden stellen keine technischen Anforderungen. Ausdauer und Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände) sowie Hitzeverträglichkeit werden aber bei allen Teilnehmern vorausgesetzt. Während der Wanderetappen tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten. Einzelne Tagestouren können auch ausgelassen werden. Durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe können sich die Gehzeiten verlängern, die Wander-Etappen werden aber regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen.
Klima
Die Jahreszeiten in Namibia sind den unseren entgegen gesetzt. Während der europäischen Wintermonate ist im Süden Afrikas Sommer und umgekehrt. Dennoch haben Winter und Sommer nicht dieselbe Bedeutung wie bei uns.
Der Winter (Mai-September) ist die trockenste Jahreszeit. Die Temperaturen steigen tagsüber auf 25°C und mehr an, nachts kann es in der Wüste sehr kalt werden (bis minus 5°C). Einen warmen Pullover (Windbreaker) sollten Sie grundsätzlich dabei haben. In der Wüste können, vor allem bei Frühstück und Abendessen, auch Schal und Handschuhe notwendig sein.
Für die Tierbeobachtung ist diese Zeit sehr gut geeignet, da die Wasserstellen gut besucht sind. Das Gras ist trocken und niedrig. Mitte September beginnt der Frühling, es wird wärmer und die Tage etwas länger.
Im namibischen Sommer (Oktober - März) kann es sehr heiß werden. Von Dezember bis März ist die Niederschlagsmenge am Höchsten, was allerdings nicht bedeutet, dass es permanent regnet. Der Regen fällt meistens gegen Abend als Wolkenbruch und ist oft nach kurzer Zeit wieder vorüber; ein wochenlang grau verhangener Himmel ist im südlichen Afrika auch im Sommer unbekannt. Teilweise gibt es im Oktober noch eine kleine Regenzeit, die aber auch ausfallen kann. Die Temperaturen sind sommerlich hoch und steigen auf über 30°C und mehr. Viele Pflanzen sind in der Blütezeit und auch jetzt kommen die Tierbeobachter nicht zu kurz. Der April ist dann wieder der Übergang zum Winter. Zu bedenken ist, dass sich der Norden und Süden des Landes von den Temperaturen sehr stark unterscheiden können. Namibia ist eine Ganzjahres-Destination mit ca. 300 Tagen Sonnenschein im Jahr und angenehm warmen Temperaturen.
Wir möchten darauf hinweisen, dass die Jahreszeiten - wie auch bei uns - nicht mehr klar zu definieren sind. So kann die Regenzeit mal bis in den Mai hinein dauern, Nächte im September noch kalt sein und eigentliche Wintertage wiederum überraschend heiß werden.
Transport
Für die Überlandfahrten wird je nach Gruppengröße ein Toyota Quantum (bis 10 Teilnehmer) oder ein größeres Fahrzeug mit 14 Sitzplätzen verwendet. Fahrzeiten (reine Fahrzeit ohne Zwischenhalte) können je nach Straßenverhältnissen variieren. Die Straßen und Pisten sind oft unbefestigt, holprig und staubig. Für Teilnehmer mit Rückenproblemen ist diese Tour nur nach Absprache mit Ihrem Arzt geeignet. Die Fahrzeuge dürfen in Bezug auf Ausstattung und Komfort, nicht mit westeuropäischen Maßstäben gemessen werden. Besonders abseits der geteerten Straßen kann es zu Autopannen (Reifenwechsel und dergleichen) und zum Ausfall der Klimaanlage kommen. Bitte haben Sie hierfür Verständnis!
Teamwork
Teamgeist und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Aktive Mithilfe beim Ein- und Ausladen und bei der Küchenarbeit sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl.
Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.
Wir übernachten in landestypischen Unterkünften der Mittelklasse in Einzel- und Doppelzimmern, sowie eine Nacht auf Feldbetten unter freiem Himmel (Schlafsack wird vor Ort gestellt).
Bitte beachten Sie, dass die Ausschreibung der Unterkünfte vorbehaltlich Verfügbarkeit geschieht. Einige Unterkünfte unterliegen der staatlichen Kontrolle und können, trotz vorheriger Bestätigung, dennoch kurzfristig nicht zur Verfügung stehen. Sollte in Ausnahmefällen eine Unterkunft nicht möglich sein, buchen wir eine vergleichbare Alternative. Dadurch können sich auch die Unternehmungen an diesem Tag ändern, da die Unterkünfte nicht immer nah beieinander liegen und jede ihre speziellen Möglichkeiten bietet. Wir werden für Sie in jedem Fall die bestmögliche Alternative suchen und Sie informieren.
Während der Reise ist das Frühstück sowie einige Mittag- und Abendessen inkludiert. Das Essen in Namibia ist fleischlastig - so ist eine lokale Spezialität zum Snack: Biltong (in Streifen getrocknetes, stark gewürztes Fleisch von Rind, Springbock oder Strauß). Für Mittags gibt es immer eine Möglichkeit etwas unterwegs zu besorgen, in den Unterkünften ein Lunchpaket zu bestellen oder Ihr Reiseleiter hat einen guten Tipp für ein nettes Restaurant. Abends können Sie sich von der guten und landestypischen Küche der Lodges verpflegen lassen. Diese werden meist in Form eines 3-Gänge-Menüs oder als Büffet serviert. An einigen Tagen kommt das Essen aus der Reiseleiterküche. Zur Mittagszeit wird dann meist gepicknickt: Salate, Käse, Sandwiches und Obst. Zum Abendessen wird gerillt (braai), ein klassisches Eintopfgericht (potjes) gekocht oder es gibt auch mal ein Nudelgericht.
Falls Sie vegetarische oder vegane Kost bevorzugen, so teilen Sie uns dies bitte spätestens 6 Wochen vor Beginn der Reise mit. Somit ist gewährleistet, dass wir unsere Partner vor Ort rechtzeitig informieren können und Ihren Wünschen soweit möglich entsprochen werden kann. Wir bitten um Verständnis, dass insbesondere veganes Essen vor Ort nicht immer umsetzbar ist. Bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten empfiehlt es sich, entsprechende Lebensmittel selbst mitzunehmen.
Für diese Reise empfehlen wir eine flexible Reisetasche oder einen Trekkingrucksack, ein Koffer ist nicht geeignet. Für die Wanderungen benötigen Sie einen Tagesrucksack, das Hauptgepäck wird immer transportiert.
Unterlagen
BahnticketBargeld, Kreditkarte, EC KarteFlug-ReservierungsnummerFlugübersicht mit BuchungsnummerHauser-ReiseunterlagenImpfpassReisepass (mit Kopie)
Bekleidung
BadebekleidungFingerhandschuhe (dünn)FreizeithoseFunktionsunterwäsche (lang)Halstuch / Schal / Buff (Staub- / Kälteschutz)HandtuchHose (lang)Jacke (wind- / wasserdicht, ideal: atmungsaktiv)Kurzarmhemden / -blusenLangarmhemden / -blusenMütze (dünn)Pullover / Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)Sandalen / Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)Schlafbekleidungkalte Nächte von Mai-August !Shorts / Bermudas / kurze HoseSonnenbrilleSportschuheTrekkinghoseTrekkingschuhe Kategorie A/BTrekkingsockenT-ShirtsUnterwäsche
Technische Ausrüstung
StirnlampeTages- und Wanderrucksack 25 lTeleskop-Wanderstöcke
Sonstige Ausrüstung
FernglasGepäckstück flexibel (inkl. kleinem Schloss)Insektenschutzmittel (für Haut und Bekleidung)LippenbalsamMultifunktionsstecker (für landestypische Steckdosen)Packsack (wasserdicht, für Dokumente)Plastik- oder Nylonbeutel für SchmutzwäscheSchirm als Regen- bzw. SonnenschutzSchreibzeugSonnencrememit hohem LichtschutzfaktorSonnenschutz für den KopfTaschenmesserTaschentücher, FeuchttücherTrinkflasche / Trinksystem (mind. 1 l)Waschsachen / Hygiene-Artikel
Notfallausrüstung
Hand-DesinfektionsmittelMedikamente (wichtige persönliche Medizin ins Handgepäck!)Mund-Nasen-Schutz
Unser Klimaschutzbeitrag fließt in ein Klimaschutzprojekt von atmosfair in Indien. Die Emissionen Ihrer Reise werden dadurch nicht neutralisiert, jedoch werden mit dem Projekt effiziente Holzöfen gefördert und Emissionen in anderen Regionen reduziert. Weitere Informationen unter www.hauser-exkursionen.de/verantwortung/klimaschutzbeitrag
Die Welt mit jeder Reise einen Schritt besser machenAls Reiseveranstalter sehen wir es als unsere Verantwortung, sorgsam mit unseren Ressourcen umzugehen und gleichzeitig den Menschen in den bereisten Regionen auf Augenhöhe zu begegnen. Mehr zu unserem Engagement finden Sie auf: www.hauser-exkursionen.de/verantwortung.
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Namibia: Reise- und Sicherheitshinweise" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/namibiasicherheit-208314#content_1
Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen
trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein
Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Namibia: Reise- und Sicherheitshinweise, Gesundheit" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/reiseundsicherheit/namibiasicherheit-208314#content_5
Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.
| Namibia – Höhepunkte zwischen Kalahari und Namib | |||||
| 20.05.2026 - 07.06.2026Mittwoch, 20. Mai 2026 - Sonntag, 7. Juni 2026 | 5890.00 EUR |
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| 20.05.2026 - 07.06.2026Mittwoch, 20. Mai 2026 - Sonntag, 7. Juni 2026 | 6610.00 EUR |
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| 20.05.2026 - 07.06.2026Mittwoch, 20. Mai 2026 - Sonntag, 7. Juni 2026 | 5890.00 EUR |
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| 15.07.2026 - 02.08.2026Mittwoch, 15. Juli 2026 - Sonntag, 2. August 2026 | 6290.00 EUR |
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| 15.07.2026 - 02.08.2026Mittwoch, 15. Juli 2026 - Sonntag, 2. August 2026 | 7010.00 EUR |
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| 15.07.2026 - 02.08.2026Mittwoch, 15. Juli 2026 - Sonntag, 2. August 2026 | 6290.00 EUR |
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| 05.08.2026 - 23.08.2026Mittwoch, 5. August 2026 - Sonntag, 23. August 2026 | 6290.00 EUR |
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| 05.08.2026 - 23.08.2026Mittwoch, 5. August 2026 - Sonntag, 23. August 2026 | 7010.00 EUR |
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| 05.08.2026 - 23.08.2026Mittwoch, 5. August 2026 - Sonntag, 23. August 2026 | 6290.00 EUR |
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| 26.08.2026 - 13.09.2026Mittwoch, 26. August 2026 - Sonntag, 13. September 2026 | 6190.00 EUR |
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| 26.08.2026 - 13.09.2026Mittwoch, 26. August 2026 - Sonntag, 13. September 2026 | 6910.00 EUR |
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| 26.08.2026 - 13.09.2026Mittwoch, 26. August 2026 - Sonntag, 13. September 2026 | 6190.00 EUR |
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| 16.09.2026 - 04.10.2026Mittwoch, 16. September 2026 - Sonntag, 4. Oktober 2026 | 5995.00 EUR |
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| 16.09.2026 - 04.10.2026Mittwoch, 16. September 2026 - Sonntag, 4. Oktober 2026 | 6715.00 EUR |
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| 16.09.2026 - 04.10.2026Mittwoch, 16. September 2026 - Sonntag, 4. Oktober 2026 | 5995.00 EUR |
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