Ecuador – Chimborazo, 6.268 m und Vulkan-5000er

Reisenummer 76176

Ecuador – Chimborazo, 6.268 m und Vulkan-5000er

  • Chimborazo (6.268 m) als Highlight angehen
  • Am Illiniza Norte (5.126 m) und Cotopaxi (5.897 m) akklimatisieren
  • Lokalem Bergführer und Schweizer Ecuador-Resident Benno Schlauri vertrauen
  • Ruhetage zwischen den Bergtouren in guten Unterkünften erleben
  • In Quito prächtige Paläste aus dem 16./17. Jhdt. und religiöse Stätten bestaunen
  • Die schönsten Regionen der Anden im Gedächtnis behalten
  • Bei der Reiseverlängerung auf den Galápagos entspannen
  • Hohe Gipfel mit guter Erreichbarkeit in einer tollen Reise für BergsteigerEcuador bietet unzählige Möglichkeiten zum Bergsteigen, für das Trekking und zum Wandern. Unsere Reise entlang der "Straße der Vulkane" ist ein beliebter und bewährter Klassiker und ein Traum für Alpinisten! Die vergletscherten Vulkankegel Ecuadors sind seit langem das klassische Ziel für passionierte Bergsteiger aus der ganzen Welt. Unsere Reiseroute ist so gewählt, dass die Akklimatisationsphase uns optimal auf die Besteigung der beiden höchsten Berge Ecuadors vorbereitet – des wunderschönen und konisch geformten Cotopaxi und des mächtigen 6.000ers Chimborazo. Das Vorprogramm der ersten acht Tage dient der systematischen Höhenanpassung: Wir unternehmen Touren auf die Vulkane Pasochoa, El Corazon und Illiniza Norte und wandern im Nationalpark Cotopaxi. Gut akklimatisiert warten danach die mit Gletschereis verzierten Vulkangipfel der andinen Gebirgskette Ecuadors auf uns. Die Kronen dieser riesigen "Eiswürfel" zeichnen sich schon von Weitem im Panorama der uns zu Füßen liegenden Provinzen ab. Erleben wir einmalige Momente auf dem 5.897 Meter hohen Cotopaxi und dem 6.268 Meter hohen Chimborazo.

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Ankunft in Quito

    Herzlich Willkommen in Ecuador. Wir treffen uns am Flughafen mit unserem Berg-/ Reiseführer und fahren in unser Hotel.

    2. Tag: Quito Stadtrundfahrt und Seilbahnfahrt zum Pichincha

    Wir frühstücken im Hotel und haben ein erstes kurzes Briefing mit unserem Reiseleiter. Anschließend erkunden wir Quitos interessante Altstadt, seit 1979 UNESCO-Weltkulturerbe. Wir besuchen die Plazas de la Independencia, Santo Domingo und San Francisco. An diesen drei Plätzen liegen die bedeutendsten Baudenkmäler aus der Kolonialzeit. Vom kleinen Vulkankegel "El Panecillo" aus haben wir zum Abschluss und bei klarer Sicht einen traumhaften Blick über die Stadt. Mit der Seilbahn fahren wir noch zum Hausberg "Pichincha". Die Seilbahn bringt uns bis auf 4.000 m. Hier können wir uns schon ein wenig an die Höhe gewöhnen. Am späten Nachmittag/frühen Abend kehren wir zu unserem Hotel zurück und haben den Abend zur freien Verfügung.

    3. Tag: Vulkan Pasochoa (4.200 m)

    Morgens verlassen wir die Hauptstadt Ecuadors und fahren gen Süden über Sangolqui in Richtung des Vulkans Pasochoa (4.200 m). Vom Ausgangspunkt auf circa 3.300 m Höhe führt ein Bergweg durch den Páramo (die typische Anden-Landschaft) bis hinauf zum Kessel (Caldera) des Pasochoa auf circa 4.200 m. Die heutige Besteigung erfordert keine technischen Vorkenntnisse, wir gehen langsam um uns an die Höhe zu akklimatisieren. Nach dem Abstieg fahren wir zu unserer einfachen, rustikalen Hosteria, die am Fuße des Corazón liegt.

    4. Tag: El Corazón (4.788 m)

    Buenos días - aufgewacht! Früh morgens starten wir zu unserem 2. Akklimatisierungstrek! Unser heutiges Ziel ist der 4.788 m hohe Vulkan El Corazón ("das Herz"). Der Vulkan liegt auf der Westkordillere im Nordwesten des Tals von Machachi und ist Teil eines nur selten verschneiten Massivs mit drei Bergspitzen. Wir verlassen unsere Unterkunft und fahren über El Chaupi zu unserem Ausgangspunkt auf circa. 3.800 m bei der Gemeinde San Marco. Der Aufstieg zum Gipfel ist eine beliebte, mittelschwere Akklimatisationswanderung. Auch heute gehen wir wieder langsam, um uns an die Höhe zu gewöhnen. Oben angelangt, genießen wir unser erstes Gipfelglück. Bei klarer Sicht eröffnet sich uns der Blick auf den Cotopaxi im Norden und den Iliniza Süd und Antisana im Süden. Nach dieser Bergtour fahren wir zurück zu unserer Unterkunft.

    5. Tag: Auf der Avenida de los Volcanes zu den Illinizas

    Heute fahren wir auf der berühmten Avenida de los Volcanes, der "Straße der Vulkane", in Richtung Süden. Unterwegs zeigen sich bei sonnigem Wetter die strahlenden Gipfel von Cotopaxi, Illiniza Norte und Illinaza Sur am Horizont. Über eine Schotterstraße fahren wir zu unserem heutigen Ausgangspunkt auf ca. 3.500 m Höhe am Fuß der Illinizas und steigen auf zu unserem Lagerplatz, "Camp La Virgen" genannt (ca. 4.000 m). Uns erwartet eine eher leichte und entspannte Wanderung zum Lagerplatz. Das Gepäck wird mit dem Auto transportiert. Am Nachmittag können wir noch eine Akklimatisationswanderung unternehmen.

    6. Tag: Illiniza Norte (5.126 m)

    Frühmorgens brechen wir zur Besteigung des Illiniza Norte (5.126 m) auf. Der Anstieg ist bis auf das letzte Stück kurz vor dem Gipfel technisch nicht schwierig, jedoch anspruchsvoller als die Besteigung des Corazón. Bei unserem ersten hohen Gipfelanstieg sind wir bewusst sehr langsam unterwegs. Der Anstieg führt uns unter anderem über steile Geröllfelder und an kurzen Abschnitten ist der Weg Fixseilen versehen. Nach einer kurzen Blockkletterei (II) ist der höchste Punkt erreicht. Zum ersten Mal auf dieser Reise befinden wir uns auf über 5.000 m Höhe! Fantastisch und unvergesslich ist der Blick vom Gipfel über die Andenlandschaft! Auch der Cotopaxi, unser nächstes Ziel, liegt direkt gegenüber von uns und unsere Vorfreude kann beginnen! Nach der Gipfelrast steigen wir ab und fahren zu unserer Unterkunft (ca. 3.600m).

    7. Tag: Cotopaxi-Nationalpark und Trekking zum Rumiñahui (4.631 m)

    Nach unserem Frühstück fahren wir in den Cotopaxi-Nationalpark, der zum Schutz der Páramo-Vegetation eingerichtet wurde. Wir unternehmen eine weitere Akklimatisations-Trekkingtour, um für die Besteigungen von Cotopaxi und Chimborazo bestens vorbereitet zu sein. Wir steigen auf von circa 3.800 m bis zum zentralen Punkt des Rumiñahui auf (4.631 m). Die Besteigung ist nicht technisch, Helm ist jedoch verpflichtend. Körperlich sicher angestrengt, jedoch zufrieden erholen wir uns am Abend in unserer Lodge.

    8. Tag: Cotopaxi-Nationalpark - Jose Ribas Hütte und Gletscherschule

    Auf unserem heutigen Programm steht ein halber Trainingstag auf circa 5.000 m Höhe! Wir fahren bis zum Parkplatz (4.600 m) unterhalb der José Ribas-Hütte und steigen bis zum Gletscherrand auf ungefähr 5.000 m auf. Wir überprüfen unsere Ausrüstung und können den Umgang mit Steigeisen und Pickel vertiefen. Wir verwenden heute die komplette Bergsteiger Ausrüstung. Auch wenn das Gletscher-Training ansich nicht anspruchsvoll ist, ist die Höhe mit Sicherheit spürbar. Erstbestiegen wurde der Cotopaxi übrigens 1872 vom deutschen Geologen Wilhelm Reiß und dem Kolumbianer Angel Escobar. Der größte Ausbruch dieses Vulkans ereignete sich 1877, der Lavafluss erstreckte sich damals bis zum 35 km entfernten Latacunga. 2015 gab es einen erneuten Ausbruch, wobei allerdings keine Lava austrat. Die Asche bedeckte aber den gesamten Gipfelbereich und Westflanke. Der Berg wurde geschlossen und seit 2017 können wir ihn wieder besteigen.

    9. Tag: Aufstieg zur Jose Ribas Hütte

    Nach einem gemütlichen Vormittag auf unserer Lodge fahren wir erneut zum Parkplatz hoch. Wir steigen kurz auf und erreichen wir die Hütte (4.860m). Nachmittags ruhen wir uns aus, trinken Tee und bereiten uns für den kommenden Aufstieg vor. Nach einem frühen Abendessen legen wir uns schon bald schlafen.

    10. Tag: Besteigung des Cotopaxi (5.897 m)

    Ein sehr zeitiger Aufbruch (Mitternacht) zum Gipfel des Cotopaxi (5.897 m) - einem der höchsten aktiven Vulkane der Erde und zweithöchstem Berg Ecuadors - ist angesagt. Der Aufstieg ist bei normalen Verhältnissen technisch nicht sehr schwierig, jedoch lang und anstrengend und damit anspruchsvoll. Die Schnee- bzw. Gletschergrenze liegt bei ca. 5.000 m Höhe. Über mehrere Aufschwünge steigen wir mit Pickel und Steigeisen rechts vorbei am felsigen, schon von weitem sichtbaren Krateraufbau, wobei wir, je nach Verhältnissen, des öfteren Spalten umgehen werden. Über einen zuletzt steileren Hang gelangen wir an den Kraterrand. Ein überwältigender Ausblick, tief unter uns liegt das Altiplano, wir haben es geschafft! Bei klarem Wetter können wir die Vulkangipfel von Cayambe, Antisana, Illiniza und El Altar sowie unser nächstes Ziel, den etwa 100 km entfernten Chimborazo, sehen. Nach der Rückkehr zur Hütte gehen wir das kurze Stück zum Parkplatz und fahren aus dem Nationalpark hinaus auf die Avenida de los Volcanes. Beim Dorf Lasso biegen wir zur wunderschön gelegenen Hazienda La Cienega ab. Ein perfekter Ort, um uns von dem anstrengenden Tag zu erholen. Im Jahr 1802 wohnte Alexander von Humboldt in dieser eindrucksvollen kolonialen Anlage, um seine Studien über den Cotopaxi durchzuführen.

    11. Tag: Ruhetag und Fahrt nach Riobamba

    Mit einem tollen Gefühl, gestern den Gipfel des formschönen Cotopaxi erklommen zu haben, wachen wir heute auf. Wir genießen noch ein wenig die schöne Hacienda, bevor wir weiter Richtung Riobamba in unsere gemütliche Lodge auf circa 4.000 m Höhe fahren. Während dieser Fahrt können wir die schöne Landschaft und die interessante Pflanzenwelt auf uns wirken zu lassen. Die Lodge Estrella de Chimborazo liegt in herrlicher Berglandschaft im Naturschutzgebiet und verfügt über liebevoll eingerichtete Zimmer und ist ideal, um nochmals Kraft zu tanken für die zwei bevorstehenden Gipfeltage.

    12. Tag: Aufstieg ins Hochlager (5.300 m)

    Nach einem gemütlichen Frühstück haben wir noch etwas freie Zeit um die schöne Lodge und Alpacas, die in der Nähe weiden, zu genießen. Wir fahren kurz bis zum Ende der Fahrstraße und steigen mit der notwendigen Ausrüstung zum Hochlager auf. Die Ausrüstung tragen wir selbst. Der Chimborazo hat in den letzten Jahren viel Eis verloren und die ursprüngliche Normalroute durch die Westflanke ist nicht mehr sicher begehbar. Wir weichen auf den sicheren Westgrat aus und verbringen eine Nacht in einem fix eingereichten Hochlager. Nach Erreichen des Lagers ruhen wir uns aus. Als bergsteigerischer Höhepunkt steht uns die Besteigung des Chimborazo, eines erloschenen Vulkans mit vielen einzelnen Kratern und fünf Gipfeln, bevor. Alexander von Humboldt hielt ihn für den höchsten Berg der Welt, tatsächlich ist er dies jedoch lediglich vom Erdmittelpunkt aus gesehen. Beim Versuch den Vulkan zu besteigen, scheiterte Alexander von Humboldt. Dem Erstbesteiger des Matterhorns, Edward Whymper, gelang es 1880 als Erster auch diesen Gipfel zu bezwingen.

    13. Tag: Chimborazo Besteigung (6.268 m)

    Nach einem einfachen Frühstück brechen wir um Mitternacht zum Gipfel auf. Durch das Abschmelzen des Gletschers ist der Anstieg anspruchsvoller geworden und die Besteigung erfordert Hochtouren Erfahrung und Trittsicherheit. Speziell in der Trockenzeit gibt es einige felsige Abschnitte (Blockgestein und Schuttgelände), die mit den Steigeisen überwunden werden. Der lange, körperlich und mental anspruchsvolle Aufstieg, zum Teil 30°-40° ist deutlich anspruchsvoller als die Besteigung des Cotopaxi und endet auf dem Veintimilla Vorgipfel. Nun sind es nur noch 30 Minuten über das flache Gipfelplateau und der Whymper-Gipfel ist erreicht. Vom höchsten Punkt in Ecuador, dem 6.268 m hohen Gipfel des Chimborazo, haben wir schlussendlich nach einem langen Anstieg einen herrlichen Blick - tief unter uns liegt Riobamba. Nach erfolgreicher Besteigung und dem nochmals anstrengenden Abstieg kehren wir auf derselben Route ins Hochlager zurück. Nach einer Pause steigen wir noch weiter bis zur Straße ab und fahren nachmittags zu unserem Hotel in Baños.

    14. Tag: Erholungstag in Baños und Fahrt nach Quito

    Heute erholen wir uns von der sehr anstrengenden Besteigung am Vortag. Wir schlendern durch den Ort und spazieren zum nahe gelegenen Wasserfall. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Quito.

    15. Tag: Rückflug

    Transfer zum Flughafen und Rückflug.

    16. Tag: Ankunft

    Ankunft am Zielflughafen.

    Leistungen

    Inklusivleistungen

    Lokaler, deutschsprachiger qualifizierter Bergführer

    zusätzlich örtliche, englischsprachige(r) zertifizierte Bergführer/in (1 Bergführer/in pro 2 Teilnehmenden)

    Linienflug mit IBERIA (Economy, Tarifklasse Q) von Frankfurt nach Quito und zurück, nach Verfügbarkeit

    Förderung eines Klimaschutzprojektes von atmosfair

    Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 220 €)

    Rail & Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich

    Übernachtung in 5 x in Mittelklassehotels, 2 x in Pensionen/Hosterias, 1 x in einer Lodge, 4 x in Berghütten und 2 x im Zelt

    13 x Frühstück, 10 x Mittagessen, 9 x Abendessen

    Transfers und Eintrittsgebühren lt. Programm

    Koch- und Begleitmannschaft

    Reisekrankenschutz

    Nicht enthaltene Leistungen

    Weitere Mahlzeiten und Getränke

    Trinkgelder

    Individuelle Ausflüge und Besichtigungen

    Träger zum Chimborazo Hochlager (ca. 75 USD pro Weg, Bezahlung vor Ort)

    Charakter und Anforderungen

    Profil

    Der Fokus dieser Reise liegt auf den Besteigungen der Vulkane Illiniza Norte, Cotopaxi und Chimborazo, sowie auf den großartigen Naturlandschaften Ecuadors. Bei der Planung des Programms wurde großer Wert auf eine optimale Akklimatisation gelegt, in erster Linie für die Besteigung des Chimborazo, des höchsten Berges Ecuadors. Zwischen den Besteigungen übernachten wir in gemütlichen Haciendas, Lodges und Hosterías.

    Wanderanspruch

    Voraussetzung für die Besteigung der drei Vulkane Illiniza Norte (5.126 m), Cotopaxi (5.897 m) und Chimborazo (6.268 m) sind Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit für Etappen mit bis zu 11 Std. Gehzeit in unterschiedlich beschaffenem Gelände, sowie Hochtouren-Erfahrung z. B. in den Westalpen. Die vergletscherten Hänge haben eine Neigung von etwa 30 Grad. Bei den sich ständig ändernden Schnee- und Eisverhältnissen ist am Chimborazo mit kurzen Passagen mit bis zu 45 Grad, mit Blankeis und Eisschlag zu rechnen. Eine weitere sehr wichtige Voraussetzung für die Teilnahme an den Bergtouren ist Höhenverträglichkeit. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die Tagesetappen werden regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen. Bei der Besteigung des Illiniza werden bis zu drei Teilnehmende pro Seilschaft von einem einheimischen Bergführer begleitet. Bei der Besteigung des Cotopaxi und Chimborrazo werden nur bis zu zwei Teilnehmende pro Seilschaft von einem einheimischen Bergführer begleitet.

    Klima

    Europäische Jahreszeiten sind in Ecuador unbekannt. Die Unterschiede zwischen wärmeren und kälteren Monaten betragen in Äquatornähe wenige °C. Die Trockenzeit dauert von Juli bis September und Mitte November bis Ende Januar, die Regenzeit nimmt den Rest des Jahres ein und unterscheidet sich von der Trockenzeit durch regelmäßige, kurze Niederschläge gegen Mittag und Abend, die aber auch in der Trockenzeit nicht völlig ausbleiben. Einige Sonnenstunden pro Tag sind sowohl in der Trocken- als auch in der Regenzeit gewiss. In der Sierra variiert das Klima in erster Linie mit zunehmender Höhe, Bergbesteigungen sind prinzipiell das ganze Jahr über möglich. Die Schneegrenze liegt in der Ostkordillere mit 4.500 m gegenüber der Westkordillere mit 4.700 m etwas tiefer, was auf die Einwirkung des feuchten Südpassats zurückzuführen ist. In der Westkordillere (in der sich die Vulkane Illiniza Norte und Chimborazo befinden) gelten Dezember bis Januar, Mai bis August und der November als die Monate mit geringeren Niederschlägen. Die Querrücken (im spanischen Nudos genannt), in denen sich der Cotopaxi befindet, werden von der West- und Ostkordillere abgeschirmt. Dadurch herrschen hier stabilere Wetterverhältnisse als in der West- und Ostkordillere. Für die Besteigung des Cotopaxi und des Chimborazo können Sie bei Aufbruch in der Nacht mit Temperaturen zwischen -10°C bis -15°C rechnen, wobei der teilweise starke Wind dazu führt, dass Sie das Klima als kälter empfinden. In November und Dezember sind die Bedingungen am Cotopaxi und Chimborazo meistens gut. Es gibt weniger Wind, Sturm wie in den deutschen Sommermonaten. Im November und Dezember gibt es öfters eine Mischung von Regen und Sonne und in den Bergen schneit es, (hilfreich für die Chimborazo-Besteigung). Im November und Dezember ist am Chimborazo mit weniger Eis zu rechnen (als z. B. von Juli bis Oktober), wodurch die Steinschlag-Gefahr geringer ist. Sollte es viel regnen bwz. schneien, steigt die Lawinengefahr.

    Teamwork

    Teamgeist, Flexibilität und Kameradschaft sind auf dieser Tour besonders wichtig, da jeder Teilnehmer wesentlich zum Gelingen der Reise beiträgt. Aktive Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich sein. Erfahrungsgemäß entsteht durch dieses Gemeinschaftserlebnis ein noch stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl.

    Gepäcktransport / Begleitmannschaft

    Bei der Besteigung des Cotopaxi und des Chimborazo werden Sie mit Ihrem Gepäck jeweils zum Ende der Straße gefahren. Dann tragen Sie Ihre notwendige Ausrüstung für die kurze Nacht und die Bergbesteigung im eigenen Rucksack bis zur Hütte Hochlager (1 Std. Aufstieg am Cotopaxi, 2-3 Std. Aufstieg am Chimborazo).

    Höhe auf Reisen

    Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass während der Reise stets genügend Zeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehören langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Trotz sorgfältiger Planung unserer Reiserouten bedeutet der Aufenthalt in Höhenlagen eine Belastung für den Körper. Sollten Sie diesbezüglich Bedenken haben, melden Sie sich gerne jederzeit direkt bei uns. Insbesondere bei Vorerkrankungen empfehlen wir Ihnen, rechtzeitig vor der geplanten Reise Ihren Hausarzt zu konsultieren.

    Bei Interesse können wir Ihnen außerdem das Hypoxicum in München empfehlen. Das Institut für Höhentraining bietet neben einem Höhenverträglichkeitstest die Möglichkeit, sich mittels individueller Trainingspläne auf einen Aufenthalt in großer Höhe vorzubereiten.

    Kontakt: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9, 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de

    Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen

    Hinweis Programmablauf

    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.

    Unterbringung

    In den Städten übernachten wir in Hotel bzw. landestypischen Haciendas. Die Zimmer sind gemütlich eingerichtet und verfügen über ein eigenes Badezimmer. In den Berghütten, sowie in der José Ribas Hütte und im Hochlager des Chimborazo übernachten wir in Mehrbettzimmern mit geteilten Badezimmern.

    Verpflegung

    Bei dieser Reise sind 13 x Frühstück, 10 x Mittagessen und 9 x Abendessen inkludiert. Beim Camp am Iliniza werden wir bestens von der eigenen Küchenmannschaft versorgt. Auf der José Ribas Hütte am Cotopaxi versorgt uns die Hüttencrew und im Hochlager am Chimborazo wird das Essen von der fix eingerichteten Küche und Mannschaft gestellt.

    Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten

    Falls Sie vegetarische oder vegane Kost bevorzugen, so teilen Sie uns dies bitte spätestens 6 Wochen vor Beginn der Reise mit. Somit ist gewährleistet, dass wir unsere Partner vor Ort rechtzeitig informieren können und Ihren Wünschen soweit möglich entsprochen werden kann. Wir bitten um Verständnis, dass insbesondere veganes Essen vor Ort nicht immer umsetzbar ist. Bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten empfiehlt es sich, entsprechende Lebensmittel selbst mitzunehmen.

    Gepäckinformationen

    Für diese Reise empfehlen wir eine flexible Reisetasche oder einen Trekkingrucksack, ein Koffer ist nicht geeignet. Für die Wanderungen / Besteigungen benötigen Sie einen Tagesrucksack, das Hauptgepäck wird mit zwei Ausnahmen immer transportiert. An Tag 9 tragen Sie Ihr Gepäck (Schlafsack, Bergsteiger Ausrüstung) vom Parkplatz zur José Ribas Hütte selbst. Ebenso an Tag 12 zum Hochlager des Chimborazo. Die Schlafsäcke bleiben während der Besteigungen selbstverständlich in der José Ribas Hütte bzw. im Chimborazo Hochlager. Zusätzlich empfehlen wir eine abschließbare Reisetasche, so können Sie alles, was Sie während der Besteigungen nicht benötigen, in der Zwischenzeit im Fahrzeug oder im Hotel deponieren (auf eigene Haftung).

     

    Ausrüstung

    Unterlagen

    ETIX (elektronisches Flugticket)PassbilderReisepass (mit Kopie)

    Bekleidung

    BadebekleidungFäustlingeFingerhandschuhe (dünn)Fingerhandschuhe (warm)Halstuch / Schal / Buff (Staub- / Kälteschutz)Hochgebirgsschuh Kategorie D (absolut steigeisenfest)HochtourenhoseJacke (wind- / wasserdicht, ideal: atmungsaktiv)Mütze (warm)Pullover / Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)Sandalen / Crocs (Überlandfahrten, Unterkunft, Duschen etc.)SchlafbekleidungSonnenbrilleSportschuheTrekkingschuhe Kategorie A/BTrekkingsockenT-ShirtsÜberhose (wind- / wasserdicht, atmungsaktiv)UnterwäscheWärmeschicht (leichte Daunenjacke / Primaloft)

    Technische Ausrüstung

    Abseilgerät (z.B. Achter; Tuber)Bandschlinge 120 cm (vernäht)Gletscherbrille mit seitlichen Augen- und NasenschutzKurzprusik 6 mm / 1 m langLeichter EispickelRegenhülle für RucksackSchraubkarabiner (3 x HMS)2 StückSitzgurt (bei Veranstaltungen mit Ski Leichtgurt)Steigeisen mit AntistollplatteSteinschlaghelmStirnlampeTeleskop- oder feste Skistöcke mit großen TellernTrekking- oder Bergrucksack 40 l

    Sonstige Ausrüstung

    Bargeld, Kreditkarte, EC-Karte (Bankautomat)BrotzeitboxGepäckstück flexibel (inkl. kleinem Schloss)HöhenmesserIsolierschlafmatteKopfhörerLippenbalsamSchirm als Regen- bzw. SonnenschutzSchlafsack (bis -10° im Komfortbereich)SchreibzeugSitzkissenSonnencremeSonnenschutz für den KopfTasche klein (zusätzlich um Gepäck zu deponieren)TaschenmesserTaschentücher, FeuchttücherThermosflascheToilettenpapier (im Rucksack für unterwegs)Trekkinghandtuch (klein)Trinkflasche / Trinksystem (mind. 1 l)Zwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Energieriegel, Teebeutel)

    Notfallausrüstung

    Biwaksack (leicht)Erste Hilfe Set (inkl. Pflaster, Tape, Desinfektion)Hand-DesinfektionsmittelHandy (mit Ladekabel)Medikamente (wichtige persönliche Medizin ins Handgepäck!)Mund-Nasen-Schutz

    Unser Klimaschutzbeitrag fließt in ein Klimaschutzprojekt von atmosfair in Indien. Die Emissionen Ihrer Reise werden dadurch nicht neutralisiert, jedoch werden mit dem Projekt effiziente Holzöfen gefördert und Emissionen in anderen Regionen reduziert. Weitere Informationen unter www.hauser-exkursionen.de/verantwortung/klimaschutzbeitrag

    Porter PolicyAuf dieser Reise werden Sie von Menschen begleitet, die Ihr Gepäck und andere notwendige Ausrüstungsgegenstände tragen. Für die Träger haben wir die Hauser Porter Policy erarbeitet, die sicherstellt, dass die Arbeitsbedingungen für diesen Berufsstand menschenwürdig und fair sind. Wir möchten, dass Ihre Träger gut ausgestattet, im Krankheitsfall medizinisch versorgt und gegen Verdienstausfall versichert sind, dass das Tragegewicht beschränkt ist und geeignete Unterkünfte und eine angemessene Verpflegung während des Treks zur Verfügung gestellt werden. Wenn Sie mehr zum Thema „Menschenrechte auf Reisen“ wissen möchten, finden Sie dies auf unserer Website: www.hauser-exkursionen.de/verantwortung/dreiklang/soziales#menschenrechte

    Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

    Über die Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige informiert das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland auf seiner Website unter "Ecuador" -> "Einreise und Zoll": https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/ecuador-node/ecuadorsicherheit/223232#content_4

    Ecuador: Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

    Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter „Ecuador: Reise- und Sicherheitshinweise“ ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/ecuador-node/ecuadorsicherheit/223232
     

     

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    Gesundheitshinweise des Auswärtigen Amts

    Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Ecuador: Reise- und Sicherheitshinweise, Gesundheit" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/ecuador-node/ecuadorsicherheit/223232#content_5

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Ecuador – Chimborazo, 6.268 m und Vulkan-5000er

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 6 max. 12 Dauer: 16 Tage

    31.07.2026Freitag, 31. Juli 2026 - Samstag, 15. August 2026
    16 Tage / 15 Nächte

    4995.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 6 max. 12 Dauer: 16 Tage

    31.07.2026Freitag, 31. Juli 2026 - Samstag, 15. August 2026
    16 Tage / 15 Nächte

    5490.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 6 max. 12 Dauer: 16 Tage

    31.07.2026Freitag, 31. Juli 2026 - Samstag, 15. August 2026
    16 Tage / 15 Nächte

    4995.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 6 max. 12 Dauer: 16 Tage

    06.11.2026Freitag, 6. November 2026 - Samstag, 21. November 2026
    16 Tage / 15 Nächte

    4780.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 6 max. 12 Dauer: 16 Tage

    06.11.2026Freitag, 6. November 2026 - Samstag, 21. November 2026
    16 Tage / 15 Nächte

    5275.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 6 max. 12 Dauer: 16 Tage

    06.11.2026Freitag, 6. November 2026 - Samstag, 21. November 2026
    16 Tage / 15 Nächte

    4780.00 EUR

     

    Kontakt

    Reisebüro Klingsöhr - Kontakt



    Wir freuen uns darauf, Sie bei der Planung Ihrer perfekten Reise zu unterstützen.
    Damit wir ausreichend Zeit für Sie haben und der/die zu Ihrem Reiseziel passende Berater/in im Haus ist, vereinbaren Sie bitte einen Termin:



    Reisebüro Klingsöhr
    Oberföhringer Strasse 172
    81925 München

    Telefon 089/9570001
    eMail: info@klingsoehr-reisen.de

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