Marokko – Die große Atlas-Durchquerung

Reisenummer 76117

Marokko – Die große Atlas-Durchquerung

  • 16-tägiges Trekking (4 - 7 Std. täglich)
  • Auf einsamen Pfaden die längste Gebirgskette Afrikas durchqueren
  • Durch schroffe Gebirgslandschaften, tiefe Schluchten und fruchtbare Oasen wandern
  • Sich von der reich verzierten Kasbah in Telouet verzaubern lassen
  • In Marrakech den Traum von 1001-Nacht wahr werden lassen
  • Fakultativ: Den Djebel Mgoun (4.068 m) überschreiten
  • Mit lokalen Begleitern den Hohen Atlas aus Sicht der Einheimischen kennenlernen
  • Fernab der Zeit - Slow Trekking durch das Herz des Atlasgebirges"Imazighen" bedeutet in der Sprache der Berber "Die Freien" – so bezeichnen sich die Halbnomaden selbst. Während der großen Atlas-Durchquerung lernen wir dieses besondere Freiheitsgefühl zu verstehen. 16 Tage wandern wir auf und ab - fernab von Touristenströmen - durch den wilden, wenig frequentierten, östlichen Hauptkamm des Hohen Atlas. Gurgelnde Bäche, zerklüftete Bergflanken in verschiedenen Erdtönen und dramatisch tiefe Schluchten wechseln sich ab mit kahlen Hochgebirgshängen, an denen Zedern in den Himmel ragen und Bergkamele weiden. Neben dem Naturerleben gewinnen wir ein authentisches und unverstelltes Bild des hier lebenden Berberstammes der Ait Haddidou, deren reiche Kultur weit vor die Zeit der Islamisierung Nordafrikas reicht. Am Ende unseres Trekkings erreichen wir die Kleinstadt Telouet. Die Kasbah thront über dem Dorf und überrascht uns mit prunkvollem Interieur, das wir beim Anblick von außen nicht erwarten würden. Über den Tizi n' Tichka, die höchste Passstraße Marokkos, fahren wir zurück nach Marrakech, wo wir zum Abschluss unserer Reise bei einer Stadtführung die alte Medina mit ihren schier endlosen Waren und herrschaftlichen Palästen erkunden. Diese Reise ist für Trekkingliebhaber konzipiert, die durch authentische Begegnungen Ihren Horizont erweitern und gleichzeitig zu sich kommen möchten – Slow Trekking in Reinform!

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Flug nach Casablanca und Fahrt nach Beni Mellal

    Nachmittags Flug von Frankfurt nach Casablanca. Wir werden von unserer Reiseleitung erwartet und fahren gemeinsam nach Beni Mellal.

    2. Tag: Fahrt nach Imilchil

    Wir fahren durch die Bergzüge des Mittleren Atlas zum Plateau der Seen. Unterwegs haben wir die Möglichkeit etwas zu Mittag zu essen. Hinter dem Tislit-See liegt der Ort Imilchil (2.160 m), Ausgangspunkt unseres Trekkings. Der Ort ist bekannt für den jährlich stattfindenden Heiratsmarkt. Von hier wandern wir zu unserem ersten Zeltplatz (ca. 1,5 Std.).

    3. Tag: Trekkingstart zu den Quellen von Timicha

    Nach dem Frühstück treffen wir unsere Begleitmannschaft. Das Gepäck wird in den ´Korbtaschen´ der Mulis verstaut und wir wandern ins Tal des Asif Melloul. Durch eine Schlucht zieht sich der Weg nach unten. Die Schlucht verengt sich teils sehr stark und weist steile bis zu 100 m abfallende Hänge oder Felsabbrüche auf. Oftmals queren wir den Fluss vom einen zum anderen Ufer oder gehen ein Stück durch das steinige Flussbett mit wechselnder Wasserführung. Dabei sind Sportschuhe oder Trekkingsandalen und Teleskop-Tourenstöcke sehr hilfreich. Unser Ziel sind die Quellen von Timicha (ca. 1.900 m).

    4. Tag: Durch die Melloul-Schlucht nach Batli

    Heute steht uns ein langer und anstrengender Tag bevor. Unsere Route führt meist durch die wilder werdende und unbesiedelte Melloul-Schlucht, wobei wir erneut mehrmals die Uferseite queren oder gar einzelne längere Passagen im Flussbett waten. Bei hohem Wasserstand weichen wir auf einen Höhenweg entlang der Abbrüche aus. Schließlich erreichen wir unser Lager beim kleinen Dorf Batli (1.600 m).

    5. Tag: Über den Tizi n'Dari in die Melloul-Schlucht

    Wir verlassen das Melloul-Tal und steigen auf einem Serpentinenweg hinauf zum Tizi-n-Dari (1.970 m, Tizi = Pass). Anschließend steigen wir ab zum Dorf Ait Boulmane und trinken vielleicht bei einer Berberfamilie einen Thé à la Menthe, den typischen, marokkanischen Pfefferminztee. Entlang der Asif Melloul-Schlucht erreichen wir dann unsere Gîte (1.520 m). Den Rest des Tages haben wir frei, um die reizvolle Schlucht zu erkunden oder zum Entspannen und Erholen.

    6. Tag: Hochplateau von Kousser

    Wir brechen früh auf, ein langer Tag steht uns bevor. Wir folgen dem Mulipfad aus der Schlucht heraus durch alten Wacholderwald hinauf zu den Klippen von Igueder. Wir kommen durch alte Pinienwälder auf ein raues und karges Hochplateau, das von Dolinen durchzogen ist. Nun überqueren wir das Kousser-Plateau, auf dem im Sommer oft Nomadenfamilien anzutreffen sind, die hier mit ihren Schafen und Ziegen von Weide zu Weide ziehen. Wir bekommen einen Eindruck ihrer harten und entbehrungsreichen Lebensweise. Unsere Zelte bauen wir in der Nähe von Anou n'Ouhanad (2.520 m) auf.

    7. Tag: Über den Issif-Felsen nach Zaouiat Ahancal

    Weiter über das Plateau führt unser Weg hinauf zum aussichtsreichen Felsen Jebel Issif (2.800 m) und dann steil hinunter ins Tissalmit-Tal. Nachmittags gelangen wir hinab durch einen Wacholderwald zum Marktdorf Zaouiat Ahancal (1.600 m) am gleichnamigen Fluss. Typisch für einige Dörfer in dieser Region sind die verschachtelten und übereinander getürmten einfachen Häuser. In den Hochtälern treffen wir auf die Lagerplätze der Halbnomaden. Sie leben hier nach der Schneeschmelze in, aus schwarzer Schafwolle gefertigten Zelten, sogenannten Khaimas. Wir übernachten in einer einfachen Gîte.

    8. Tag: Über den Illissi-Pass nach Assem Souk

    Durch ein Seitental steigen wir in die Ilissi-Schlucht hinauf und erreichen den Tizi-n-Ilissi (2.600 m). Auf einem traditionellen Handelsweg geht es nun bis zum Nomadenmarkt von Assem Souk, in dessen Nähe wir unsere Zelte aufbauen (2.348 m).

    9. Tag: Über den Yilaz-Pass ins fruchtbare Tal von Bouguemez

    Heute verläuft unsere Route vorerst am Flussbett entlang hinauf zum Tizi n'Yilaz (2.900 m). Da dieser Bereich recht trocken ist und keine Quellen bietet, führen wir ausreichend Getränke mit. Hinter dem Pass geht es durch den im Sommer ausgetrockneten Izoughar-See. In diese Region kommen sowohl die Halbnomaden von Ait Bouguemez als auch die von Zaouiat Ahansal mit ihren Herden zum Weiden und bleiben, bis der erste Schnee fällt. Wir steigen weiter ab bis zu unserer Unterkunft in Ait Hkem (2.150 m). Wir befinden uns im weitläufigen, fruchtbaren und von traditionellen Dörfern durchzogenen Tal von Bouguemez.

    10. Tag: Durch das "Tal der Glückseligen"

    Wir wandern talabwärts durch das Tal der Glückseligen, wie die Bewohner des Ait Bouguemez ihre grüne, fruchtbare Heimat bezeichnen. Es gilt als das längste Tal im Hohen Zentralatlas. Wir kommen durch mehrere Dörfer und werden vielleicht von Berbern zu einem Tee eingeladen. Unser Mittagessen lassen wir uns in unserer Gîte im Dorf Ikfh n´Ighir (1.800 m) schmecken, wo wir auch die Nacht verbringen. Am Nachmittag können wir uns erholen, waschen oder den auf einem Bergkegel über dem Tal thronenden Getreidespeicher Sidi Moussa besichtigen (Zusätzliche Gehzeit ca. 1,5 - 2 Std.).

    11. Tag: Über den Ait-Imi-Pass zur Aflafal-Quelle

    Wir starten früh zu unserem dreistündigen Aufstieg durch Wacholderwald und über vegetationsarme Hänge zum aussichtsreichen Tizi n'Ait Imi (2.900 m). Bei klarem Wetter eröffnet sich vom Pass erstmals ein faszinierendes Panorama auf die höchsten Berge des Hohen Zentralatlas, darunter die Gipfelkette des über 4.000 m hohen Mgoun-Massives. Nach moderatem Abstieg erreichen wir den Asif Amougr Saln mit der Speicherburg Tighremt n'Ait Ahmed. Von hier wandern wir ins Oulilimt-Tal hinein bis zu unserem Lagerplatz nahe der Quelle von Aflafal (2.300 m).

    12. Tag: Durch die wilde Oulilimt-Schlucht

    Von der herrlich gelegenen Wiese um die Aflalal-Quelle erreichen wir auf einem Höhenweg nördlich der Oulilimt-Schluchten unseren Lagerplatz bei den Oulilimt-Quellen (2.850 m) an den nördlichen Ausläufern des Mgoun-Massivs. In dieser wilden Gegend finden sich keine Dörfer mehr, nur noch vereinzelte Zelte mit Schaf- und Ziegenherden der aus dem Saghro-Massiv und den südlichen Oasen stammenden Nomaden. Wir haben Zeit zum Akklimatisieren und Ausruhen, stimmen uns auf den Anstieg zur zweithöchsten Bergkette Marokkos ein und legen uns früh in den Schlafsack.

    13. Tag: Überschreitung des Mgoun Gipfels

    Für heute ist die technisch einfache, aber aufgrund ihrer Länge und dem Höhenunterschied anspruchsvolle Besteigung des Hauptgipfels des Mgoun (4.068 m) vorgesehen, insofern die Bedingungen die Besteigung zulassen. Wir starten früh. Bevor wir den Oumsoud-Pass erreichen, zweigen wir in die Nordflanke der Mgoun-Kette ab und gehen aus dem Bergkessel durch Schutt und über kleine Schieferplatten auf den Hauptkamm hinauf (ca. 5 - 6 Std.). Mehrere Male überschreiten wir auf dem aussichtsreichen Hauptkamm die 4000er Marke. Bis in den Frühsommer ist mit dem Überqueren von Schneefeldern zu rechnen. Bei klarem Wetter können wir beim Gipfelpicknick eine weitreichende Aussicht genießen. Über den Kamm und durch steile Schotterfelder steigen wir nach Norden auf das Plateau von Tarkeddit (ca. 2.970 m) ab. Hier zelten wir auf einer ausgedehnten grünen Hochalm bei der Quelle des Oued Tessaout (2.900 m). Das höchst gelegene Camp der gesamten Reise.Wer die Gipfelbesteigung auslassen möchte, kann mit den Mulitreibern in einer gemütlichen Tagesetappe über den Tizi-n-Oumsoud (2.970 m) zu unserem Zeltplatz wandern ( ca. 4 - 5 Std.).

    14. Tag: Über das Tarkeddit-Plateau zu den Tassaout Schluchten

    Am Morgen durchqueren wir die weite und in die umliegende Gebirgsszenerie eingebettete Tarkeddit-Hochfläche. Auch hier verbringen Nomadenfamilien mit ihren Herden den Sommer. Wir kommen bis an den Einschnitt zu den wilden Tassaout-Schluchten. Vor dem Eingangstor zu diesen tiefen, engen Schluchten wandern wir den Hang hinauf bis zum Tizi n'Ousadrem (3.200 m). Nach einer Pause wandern wir den langen Weg hinunter in die Schlucht. Wir campen heute an einem schönen Platz am Fluss. Wer möchte kann nach Ankunft am Lagerplatz am Nachmittag die nahegelegenen Höhlen mit dem Reiseleiter erkunden.

    15. Tag: Durch das rote Tassaout-Tal nach Ait Ali n'Itto

    Unser Weg führt im Tal abwärts und die Landschaft wird zusehends grüner und fruchtbarer. Die Gegend ist bewaldet und es wachsen viele Walnuss- und Obstbäume. Wir kommen durch einige Dörfer aus den typisch verschachtelten Häusern aus Stampflehm und luftgetrockneten Ziegeln. Wir passieren Amezri - das größte und älteste Dorf im Tassaout-Gebiet. Unsere heutige Herberge beziehen wir im Ort Ait Ali n'Itto (1.820 m), wo sich zwei Bergtäler treffen.

    16. Tag: Über den Tagoukht Pass

    Wir verlassen das Haupttal und steigen südwärts im Seitental empor. Das ehemals befestigte Dorf Megdaz (1.980 m) ist der älteste Ort in diesem Tal und es heißt, es wäre das schönste Dorf im Hohen Atlas. Nach einem Bummel wandern wir vorbei an den sorgsam bebauten Terrassenfeldern und bergauf zum Tagoukht-Pass (2.450 m). Von hier führt der Weg hinab zum gleichnamigen Dorf. Nach der Mittagsrast bewältigen wir noch den letzten Wegabschnitt und errichten unser Lager bei Taoudja (2.500 m).

    17. Tag: Über den Tamda-Pass zum gleichnamigen See

    Wir wandern auf einem aussichtsreichen Panoramaweg und überwinden den Tamda Pass (3.000 m). Nun steigen wir in einen Taleinschnitt ab und campieren schließlich oberhalb des Ufers des Tamda-Sees (2.600 m), der zu einem erfrischenden Bad einlädt.

    18. Tag: Abstieg in das Ounila-Tal

    Gemütlich wandern wir hinab ins Ounila-Tal. Dann folgen wir dem Weg in ein Tal bis zum Dorf Tighza (1.800 m). Hier sind wir am Ziel unseres intensiven Trekkings durch den Hohen Atlas angelangt. Unser Trekkingkoch verköstigt uns zum letzten Mal und serviert ein Abschiedsessen. Unsere Begleitmannschaft mit den Mulis verabschiedet sich vielleicht schon heute Nachmittag und tritt ihren Rückweg nach Hause an. In Tighza schlafen wir in einem einfachen Gästehaus.

    19. Tag: Ende des Trekkings und Fahrt nach Marrakech

    Nach dem Frühstück wandern wir zur Straße nach Anmiter (ca. 1 Std.), wo wir abgeholt werden. Wir machen noch einen Abstecher zur sehenswerten Kasbah El Glaouis in Telouet bevor wir am Nachmittag nach Marrakech fahren.

    20. Tag: Marrakech

    Heute besichtigen wir zu Fuß die Medina von Marrakech, die zu Recht seit vielen Jahren UNESCO Weltkulturerbe ist. Die Koutoubia-Moschee mit dem 77 m hohen Minarett gilt als Wahrzeichen der Stadt. Wir bestaunen das monumental Stadttor Bab Agnaou, das den Eingang in die Altstadt markiert. Wenige Gehminuten von dort besuchen wir die reich ornamentierten Sultans-Gräber der Saadier-Dynastie. Wir besichtigen den reich mit Mosaiken verzierten Bahia-Palast mit seinem idyllischen Innenhof. Kleine Gassen mit Werkstätten und Kunsthandwerkläden führen zur Medersa Ben Youssef. Ein verschwenderisch mit Stuck und Mosaikfließen verzierter Innenhof bildet den Mittelpunkt der über 400 Jahre alten Koranschule. Für unser Mittagessen hat die Reiseleitung je nach Appetit einen guten Tipp parat. Der Nachmittag steht uns für individuelle Erkundungen zur Verfügung. Wir haben Zeit Souvenirs zu erstehen (Unbedingt handeln!) und können uns durch die quirligen und bunten Gassen der Medina treiben lassen. Am Abend treffen wir uns in der Medina und lassen die Reise bei unserem Abschiedsessen ausklingen.

    21. Tag: Heimreise

    Transfer zum Flughafen und Rückflug. Ankunft am Nachmittag.

    Leistungen

    Inklusivleistungen

    Lokale deutschsprachige Hauser-Reiseleitung ab Casablanca bis Marrakech

    Linienflug mit Royal Air Maroc (Economy, Tarifklasse G) von Frankfurt nach Casablanca und zurück von Marrakech, nach Verfügbarkeit

    Förderung eines Klimaschutzprojektes von atmosfair

    Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 125 €)

    Rail&Fly-Fahrkarte in Deutschland und Österreich

    Übernachtung 1 x im Mittelklassehotel, 2 x im Riad, 6 x in einfachen Gästehäusern (Mehrbettzimmer und Gemeinschaftsbad), 11 x im Zelt

    20 x Frühstück, 17 x Mittagessen, 19 x Abendessen

    Eintrittsgebühren lt. Programm

    Gepäcktransport

    Koch- und Begleitmannschaft

    Reisekrankenschutz

    Nicht enthaltene Leistungen

    Weitere Mahlzeiten und Getränke (ca. 75 €)

    Trinkgelder

    Individuelle Ausflüge und Besichtigungen

    Charakter & Anforderungen

    Profil

    Der Fokus dieser Reise liegt auf einem 16-tägigen Trekking durch den östlichen Teil des Hohen Atlas. Die große Atlas-Durchquerung führt durch verschlafene Täler und über hohe Pässe in einer weitgehend touristisch unerschlossenen Gegend des Hohen Atlas. Im ersten Teil des Trekkings von Imilchil bis zum Izoughar See begegnet man normalerweise sehr wenigen Touristen, nur den Halbnomaden und den hier lebenden Berbern. Der zweite Teil des Trekkings ab dem Ait Bouguemez-Tal ist stärker frequentiert, aber dennoch nicht sehr touristisch. Ein eindrucksvolles und langes Slow-Trekking für begeisterte Wanderer, die sich von unberührter Natur und authentischen Begegnungen begeistern lassen.

    Wanderanspruch

    Voraussetzung für diese Reise sind Kondition und Ausdauer für Wanderungen mit bis zu 7 Std. Gehzeit auf unterschiedlich beschaffenem Gelände. Es sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich, jedoch sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich. Gehzeiten können sich durch ungünstige Witterungsbedingungen und je nach Kondition der Gruppe verlängern. Die Wanderungen werden regelmäßig durch erholsame Pausen unterbrochen. Die Überschreitung des Jebel Mgoun kann auf verkürzter Route mit der Begleitmannschaft umgangen werden.

    Klima

    Während der ausgeschriebenen Reisezeiten herrschen in Marrakech durchschnittlich Tiefstwerte um 14-18°C und Höchstwerte um 29-33°C. Mit zunehmender Höhe nehmen die Temperaturen an den Flanken des Hohen Atlas ab. Während es tagsüber angenehm warm bis heiß sein kann, fallen die Temperaturen nacht teils unter den Gefrierpunkt. Mit Niederschlägen und Wind ist zu jeder Jahreszeit zu rechnen. In Marrakech fallen jährlich etwa 200 mm Regen; im Hohen Atlas sind bis zu 1.000 mm Niederschlag pro Jahr üblich. Bei der Besteigung des Mgoun sind, je nach Witterung und Jahreszeit, noch Schneefelder zu queren. Im Gipfelbereich gibt es oft auch bei strahlendem Sonnenschein stürmische Winde.

    Teamwork

    Wir bitten Sie, aktiv und kameradschaftlich mitzuhelfen (insbes. beim Auf- und Abbau der Teilnehmerzelte). Teamgeist trägt wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei.

    Höhe auf Reisen

    Aufgrund des Aufenthalts in Höhenlagen über 2.500 m besteht die Möglichkeit der Höhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungenödemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass während der Reise stets genügend Zeit zur Anpassung gegeben ist und der Körper sich an die veränderten Verhältnisse gewöhnen kann. Dazu gehören langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit. Trotz sorgfältiger Planung unserer Reiserouten bedeutet der Aufenthalt in Höhenlagen eine Belastung für den Körper. Sollten Sie diesbezüglich Bedenken haben, melden Sie sich gerne jederzeit direkt bei uns. Insbesondere bei Vorerkrankungen empfehlen wir Ihnen, rechtzeitig vor der geplanten Reise Ihren Hausarzt zu konsultieren.

    Bei Interesse können wir Ihnen außerdem das Hypoxicum in München empfehlen. Das Institut für Höhentraining bietet neben einem Höhenverträglichkeitstest die Möglichkeit, sich mittels individueller Trainingspläne auf einen Aufenthalt in großer Höhe vorzubereiten.

    Kontakt: Institut für Höhentraining – Hypoxicum München, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9, 81241 München, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de

    Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen

    Hinweis Programmablauf

    Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.

    Unterbringung

    Wir übernachten während des Trekkings für 6 Nächte in einfachen Gästehäusern (Gîte d´Etapes) mit Matratzenlager und Gemeinschaftsbad und für 11 Nächte in Zwei-Personen-Zelten (Kuppelzelte). Während der Zeltnächte steht ein Messezelt im Nomadenstil und ein Toilettenzelt zur Verfügung. Die Zelte müssen eigenständig auf- und abgebaut werden. Selbstverständlich ist die Reiseleitung bei Problemen behilflich. In Beni Mellal übernachten wir in einem Mittelklassehotel, in Marrakech in einem Riad (altes, stilvoll eingerichtetes Wohnhaus mit Atrium in der Mitte, um das die individuell gestalteten Zimmer angeordnet sind) in der Altstadt. Alle Zimmer verfügen über ein Badezimmer. Der Einzelzimmerzuschlag umfasst auch alle Zeltübernachtungen und somit 14 Nächte.

    Verpflegung

    Bei dieser Reise ist am Anfang und Ende Halbpension inkludiert, während dem Trekking Vollpension. An den Trekkingtagen bereitet unsere Begleitmannschaft die Mahlzeiten zu. Morgens steht Brot, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee zur Verfügung. Außerdem wird morgens des Öfteren Müsli oder Porridge gereicht. Während der Mittagsrast picknicken wir in der Natur; meist wird eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse, Thunfisch o. ä. gereicht. Abends bereitet der Koch eine warme Suppe und ein Hauptgericht zu, das abwechselnd aus den Nationalgerichten Tajine und Couscous oder aus Nudeln mit Beilagen, Gemüse o. ä. besteht. Zum Abschluss gibt es einen kleinen Nachtisch und traditionellen Pfefferminztee. Die Speisen werden beim Camping auf Matten auf dem Boden sitzend, eingenommen. Vegetarische Verpflegung ist möglich, muss jedoch unbedingt im Vorfeld der Reise angemeldet werden. Bezüglich veganer Verpflegung und Lebensmittelunverträglichkeiten halten Sie bitte im Vorfeld der Reise mit uns Rücksprache.

    Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten

    Falls Sie vegetarische oder vegane Kost bevorzugen, so teilen Sie uns dies bitte spätestens 6 Wochen vor Beginn der Reise mit. Somit ist gewährleistet, dass wir unsere Partner vor Ort rechtzeitig informieren können und Ihren Wünschen soweit möglich entsprochen werden kann. Wir bitten um Verständnis, dass insbesondere veganes Essen vor Ort nicht immer umsetzbar ist. Bei Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten empfiehlt es sich, entsprechende Lebensmittel selbst mitzunehmen.

    Gepäckinformationen

    Für diese Reise empfehlen wir eine flexible Reisetasche oder einen Trekkingrucksack, ein Koffer ist nicht geeignet. Da das Gepäck während des Trekkings von Tragtieren transportiert wird, darf ein Gewicht von 15 kg nicht überschritten werden. Sie selbst tragen nur Ihren Tagesrucksack. Zusätzlich empfehlen wir eine abschließbare Reisetasche, so können Sie alles, was Sie während des Trekkings nicht benötigen, in der Zwischenzeit deponieren (auf eigene Haftung).

    Ausrüstung

    Unterlagen

    Bargeldin Euro - kann nach Ankunft getauscht werdenFlugübersicht mit BuchungsnummerImpfpassReisepass (mit Kopie)

    Bekleidung

    Badebekleidungwer möchteFingerhandschuhe (warm)- unbedingt auch für Gipfeltage!FreizeithoseHose (lang)Jacke (wind- / wasserdicht, ideal: atmungsaktiv)Kurzarmhemden / -blusenLangarmhemden / -blusenMütze (warm)- unbedingt auch für Gipfeltage!Pullover / Jacke (Wolle, Fleece, Softshell)Schuhe für Flussdurchquerungen / Canyoning (Trekkingsandalen)oder leichte Sportschuhe, die für Flussquerungen geeignet sindSockenSonnenbrilleTrekkinghoseTrekkingschuhe Kategorie A/BT-ShirtsÜberhose (wind- / wasserdicht, atmungsaktiv)Unterwäsche

    Technische Ausrüstung

    Grödelnals "Gehhilfe" bei den Gipfelbesteigung (Mai bis Anfang Juli, da manchmal noch Schneefelder zu queren sind)Regenhülle für RucksackStirnlampeTages- und Wanderrucksack 25 lTeleskop-Wanderstöcke(ratsam!)

    Sonstige Ausrüstung

    Ersatzbrille (in stoßfestem Etui)Fotoausrüstung (inkl. Akku, Speicherkarten, etc.)Gepäckstück flexibel (inkl. kleinem Schloss)Isolierschlafmatte- nur wer möchte, denn es werden auch Schaumstoffmatten gestelltLippenbalsammit LSFOropaxPacksack (wasserdicht, zur Übersicht im Reisegepäck)- für wichtige Dokumente und GeräteReiseweckerSchlafsack (bis -5° im Komfortbereich)Sonnencrememind. LSF 20-25Sonnenschutz für den KopfTasche klein (zusätzlich um Gepäck zu deponieren)TaschenmesserTaschentücher, FeuchttücherToilettenpapier (im Rucksack für unterwegs)- für die TrekkingtageTrekkinghandtuch (klein)Trinkflasche / Trinksystem (mind. 1 l)(Mineralwasser beim Trekking auch ab und zu unterwegs zu kaufen)Wäscheleine und / oder Schnur für ReparaturenWaschmittel (biologisch abbaubar)Waschsachen / Hygiene-ArtikelZwischenverpflegung (Trockenobst, Schokolade, Energieriegel, Teebeutel)- evtl. auch Getränkepulver, wer möchte. In den Pausen werden u.a. auch Nüsse gereicht

    Notfallausrüstung

    Erste Hilfe Set (inkl. Pflaster, Tape, Desinfektion)Hand-DesinfektionsmittelMedikamente (wichtige persönliche Medizin ins Handgepäck!)Mund-Nasen-SchutzReiseapotheke (Durchfall, Erkältung, etc.)Wasserentkeimungsmittel (z.B. Micropur forte, mögl. Tablettenform)oder ein Wasserfilter zur Entkeimung, um Plastikmüll zu vermeiden und da ggf. nicht immer abgepacktes Wasser zur Verfügung steht

    Unser Klimaschutzbeitrag fließt in ein Klimaschutzprojekt von atmosfair in Indien. Die Emissionen Ihrer Reise werden dadurch nicht neutralisiert, jedoch werden mit dem Projekt effiziente Holzöfen gefördert und Emissionen in anderen Regionen reduziert. Weitere Informationen unter www.hauser-exkursionen.de/verantwortung/klimaschutzbeitrag

    Die Welt mit jeder Reise einen Schritt besser machenAls Reiseveranstalter sehen wir es als unsere Verantwortung, sorgsam mit unseren Ressourcen umzugehen und gleichzeitig den Menschen in den bereisten Regionen auf Augenhöhe zu begegnen. Mehr zu unserem Engagement finden Sie auf: www.hauser-exkursionen.de/verantwortung.

    Porter PolicyAuf dieser Reise werden Sie von Menschen begleitet, die Ihr Gepäck und andere notwendige Ausrüstungsgegenstände tragen. Für die Träger haben wir die Hauser Porter Policy erarbeitet, die sicherstellt, dass die Arbeitsbedingungen für diesen Berufsstand menschenwürdig und fair sind. Wir möchten, dass Ihre Träger gut ausgestattet, im Krankheitsfall medizinisch versorgt und gegen Verdienstausfall versichert sind, dass das Tragegewicht beschränkt ist und geeignete Unterkünfte und eine angemessene Verpflegung während des Treks zur Verfügung gestellt werden. Wenn Sie mehr zum Thema „Menschenrechte auf Reisen“ wissen möchten, finden Sie dies auf unserer Website: www.hauser-exkursionen.de/verantwortung/dreiklang/soziales#menschenrechte

    Marokko: Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

    Über die Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige informiert das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland auf seiner Website unter „Marokko“ -> „Einreise und Zoll“: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/marokko-node/marokkosicherheit/224080#content_3

    Marokko: Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

    Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Marokko: Reise- und Sicherheitshinweise" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/marokko-node/marokkosicherheit/224080#content_0

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    Marokko: Gesundheitshinweise des Auswärtigen Amts

    Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Marokko: Reise- und Sicherheitshinweise, Gesundheit" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/marokko-node/marokkosicherheit/224080#content_4

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Marokko – Die große Atlas-Durchquerung

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 6 max. 12 Dauer: 21 Tage

    06.06.2026Samstag, 6. Juni 2026 - Freitag, 26. Juni 2026
    21 Tage / 20 Nächte

    2465.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 6 max. 12 Dauer: 21 Tage

    06.06.2026Samstag, 6. Juni 2026 - Freitag, 26. Juni 2026
    21 Tage / 20 Nächte

    2695.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 6 max. 12 Dauer: 21 Tage

    06.06.2026Samstag, 6. Juni 2026 - Freitag, 26. Juni 2026
    21 Tage / 20 Nächte

    2465.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 6 max. 12 Dauer: 21 Tage

    07.08.2026Freitag, 7. August 2026 - Donnerstag, 27. August 2026
    21 Tage / 20 Nächte

    2465.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 6 max. 12 Dauer: 21 Tage

    07.08.2026Freitag, 7. August 2026 - Donnerstag, 27. August 2026
    21 Tage / 20 Nächte

    2695.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 6 max. 12 Dauer: 21 Tage

    07.08.2026Freitag, 7. August 2026 - Donnerstag, 27. August 2026
    21 Tage / 20 Nächte

    2465.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 6 max. 12 Dauer: 21 Tage

    03.10.2026Samstag, 3. Oktober 2026 - Freitag, 23. Oktober 2026
    21 Tage / 20 Nächte

    2595.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 6 max. 12 Dauer: 21 Tage

    03.10.2026Samstag, 3. Oktober 2026 - Freitag, 23. Oktober 2026
    21 Tage / 20 Nächte

    2825.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 6 max. 12 Dauer: 21 Tage

    03.10.2026Samstag, 3. Oktober 2026 - Freitag, 23. Oktober 2026
    21 Tage / 20 Nächte

    2595.00 EUR

     

    Kontakt

    Reisebüro Klingsöhr - Kontakt



    Wir freuen uns darauf, Sie bei der Planung Ihrer perfekten Reise zu unterstützen.
    Damit wir ausreichend Zeit für Sie haben und der/die zu Ihrem Reiseziel passende Berater/in im Haus ist, vereinbaren Sie bitte einen Termin:



    Reisebüro Klingsöhr
    Oberföhringer Strasse 172
    81925 München

    Telefon 089/9570001
    eMail: info@klingsoehr-reisen.de

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