Uganda – Auf den Spuren der Berggorillas

Reisenummer 73199

Uganda – Auf den Spuren der Berggorillas

  • Gorilla-Tracking inklusive
  • Besuch von vier verschiedenen Nationalparks
  • Vollpension inklusive
  • Kleine Gruppe – großes Erlebnis
  • Auf dieser besonderen Reise lernen Sie die beeindruckende Natur und Tierwelt Ugandas kennen. In vier verschiedenen Nationalparks begegnen wir Elefanten, Löwen, Büffeln und Leoparden sowie unzähligen anderen Säugetieren und Vögeln. Höhepunkt der Reise ist eine Dschungelwanderung auf den Spuren der berühmten Berggorillas. Die Unterbringung in kleinen Lodges und die kleine Gruppe garantieren ein intensives Naturerlebnis.

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Auf nach Uganda

    Nachmittags Linienflug mit Ethiopian Airlines nonstop von Frankfurt nach Addis Abeba (Flugdauer ca. 7 Std.).

    2. Tag: Entebbe

    Am frühen Morgen Landung in Addis Abeba und im Anschluss Weiterflug nach Entebbe (Flugdauer ca. 2 Std.). Ihr Marco Polo Scout begrüßt Sie morgens am Flughafen und bringt Sie in Ihr Gästehaus. Es bleibt Zeit für Entspannung am Pool oder in der tropischen Gartenanlage des Hotels. Beim Spaziergang durch den Botanischen Garten am Ufer des Victoria-Sees bekommen wir einen Einblick in die afrikanische Flora. Beim gemeinsamen Willkommensabendessen im Gästehaus lernen wir unsere Mitreisenden für die nächsten Tage besser kennen. A

    3. Tag: Der zentralafrikanische Grabenbruch

    Im Geländewagen geht es nach Fort Portal im Westen des Landes. Unterwegs stärken wir uns bei einem traditionellen Mittagessen und checken schließlich in unserer Lodge am Rande des Kibale-Nationalparks ein. Wer Lust hat, kann nachmittags mit einem Ranger der Lodge (gegen Mehrpreis, zahlbar vor Ort) über ein System von Holzstegen durch die Bigodi-Sümpfe spazieren und exotische Vögel beobachten, die in diesem weitläufigen Feuchtbiotop leben und brüten. F/M/A

    4. Tag: Kibale Nationalpark

    Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Oder Sie machen sich zu Fuß auf die Suche nach den Schimpansen im Kibale-Nationalpark (gegen Mehrpreis). Zuerst sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht, während wir uns still den Weg durch den Dschungel bahnen. Die Schimpansen verbringen den Morgen beim Frühstück hoch oben in den Wipfeln der Bäume. Mit etwas Glück schwingen sich schließlich ein paar Schimpansen an Lianen vorbei und wir können unsere nächsten Verwandten in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Nachmittags sind wir zu Besuch in der Bigodi Women‘s Group. Hier leben rund 150 Frauen und pflegen ihre alten Traditionen und Kunsthandwerkstechniken. Sie rösten und malen Kaffeebohnen per Hand und auch Bananen-Bier und -Gin werden hier gebraut. Wir bekommen eine Einführung in die ursprüngliche Kunst des Körbeflechtens und dürfen uns selbst an daran versuchen. F/M/A

    5. Tag: Über den Äquator

    Vorbei am Ruwenzorigebirge fahren wir zum Queen-Elizabeth-Nationalpark. Aufgrund der hier herrschenden hohen Luftfeuchtigkeit verstecken sich die beeindruckenden Fünftausender häufig in den Wolken. Wir überqueren den Äquator und beobachten bei einer Bootstour auf dem Kazinga-Kanal ein riesiges Flusspferdvorkommen. Auch Krokodile sind mit etwas Glück am Ufer zu entdecken. Vom Wasser aus eröffnet sich uns eine ganz andere Perspektive auf die Landschaft. Bei der anschließenden Fahrt durch den Nationalpark zu unserer Lodge, bekommen wir einen Vorgeschmack auf die ausführliche Pirschfahrt am nächsten Tag. F/M/A

    6. Tag: Im Queen-Elizabeth-Nationalpark

    Wir starten früh, denn wir wollen dabei sein, wenn die weite Savanne zum Leben erwacht. Der Queen-Elizabeth-Nationalpark beheimatet über 600 Vogelarten, mehreren Affenarten, Elefanten, Büffel, Flusspferde, Löwen und unzählige weitere Säugetiere. Unser Scout kennt die besten Plätze für die Tierbeobachtungen. Während der Fahrt lohnt sich auch der Blick nach oben: Die berühmten Baumlöwen von Ishasha, die sich in den Ästen der Bäume von der Jagd erholen, leben in diesem Teil des Parks. F/M/A

    7. Tag: Zum Bwindi-Nationalpark

    Kamera-Akkus wieder aufgeladen? Vormittags unternehmen wir eine weitere Pirschfahrt im Queen-Elizabeth-Nationalpark. Dann geht es in den Bwindi-Nationalpark, idealer Lebensraum für die Berggorillas, denen wir uns morgen beim Tracking nähern. Unterwegs halten wir zum Mittagessen bei einem Nachbarschaftsprojekt, das Frauen aus den umliegenden Dörfern unterstützt. Die Frauen lernen hier Nähen, Körbeflechten und Tanzen und können so ihr eigenes Einkommen generieren. F/M/A

    8. Tag: Auf den Spuren der Berggorillas

    Der große Tag ist gekommen: Wir brechen auf zum Gorilla-Tracking. Mit einheimischen Führern wandern wir über Stock und Stein durch den Dschungel. Die Fährtenleser sind schon lange vor uns aufgebrochen und spüren die sanften Riesen für uns auf. Je nachdem, wo sich die Tiere aufhalten, kann es mehrere Stunden dauern, bis der Ranger fündig wird. Dann aber stehen wir mit ein wenig Glück frei lebenden Berggorillas gegenüber – und all die Anstrengungen sind vergessen. Ein einzigartiges Erlebnis! F/M/A

    9. Tag: Durchs weite Land

    Wir verlassen den Bwindi-Nationalpark über eine kurvenreiche Piste. Im Bei einem Buffetmittagessen lassen wir uns noch einmal die traditionellen Gerichte Ugandas schmecken. Auf dem Weg zu unserer Lodge im Lake-Mburo-Nationalpark erspähen wir in der hügeligen Akazienlandschaft Zebras, Impalas und Wasserböcke. F/M/A

    10. Tag: Im Lake-Mburo-Nationalpark

    Den Vormittag verbringen wir auf Pirschfahrt im Lake-Mburo-Nationalpark. Der kleine Park ist Heimat von Giraffen, Zebras, Antilopen und Büffeln. Außerdem ist er das einzige Reservat Ugandas, in dem neben Antilopen auch Impalas vorkommen. Wenn wir aufmerksam sind, sehen wir vielleicht einen der schwer zu entdeckenden Leoparden, die sich im Buschwerk versteckt halten. Am Nachmittag bleibt Zeit am Pool der Lodge mit Blick auf ein Wasserloch die Seele baumeln zu lassen. F/M/A

    11. Tag: Abschied von Uganda

    Nach ereignisreichen Tagen treten wir heute den Rückweg nach Entebbe an. Die lange Fahrt führt zum zweiten Mal über den Äquator. In einem Gästehaus in Entebbe stehen Tageszimmer zum Frisch machen zur Verfügung. Beim gemeinsamen Mittagessen feiern wir Abschied von Uganda und unseren Mitreisenden. Anschließend Transfer zum Flughafen und Linienflug mit Ethiopian Airlines nonstop nach Addis Abeba (Flugdauer ca. 2 Std.). Nach kurzem Aufenthalt Weiterflug nach Deutschland (Flugdauer ca. 7 Std.). F/M

    12. Tag: Zurück in der Heimat

    Ankunft in Frankfurt am Morgen.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Linienflug mit Ethiopian Airlines (Economy, Tarifklasse T) von Frankfurt über Addis Abeba nach Entebbe und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Bahnreise zum/vom deutschen Abflugsort in der 2. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 590 €)
  • Transfers und Rundreise in geländegängigen Fahrzeugen (max. 7 Personen pro Fahrzeug)
  • 9 Übernachtungen im Doppelzimmer
  • Tageszimmer in Entebbe am Abreisetag
  • Vollpension in den Lodges (Mittagessen teilweise als Picknick)
  • Deutsch/Englisch sprechende Marco Polo Reiseleitung in Uganda (1 Driver-Guide pro Fahrzeug, im 1. Fahrzeug Deutsch sprechend, im 2. Fahrzeug Englisch sprechend)
  • Gorilla-Tracking im Bwindi-Nationalpark
  • Eintrittsgelder (ca. 450 €)
  • Ein Reiseführer pro Buchung
  • Nicht enthaltene Extras: Zusätzliche Ausflüge (Ausflug Schimpasen-Tracking 225 €), sowie Veranstaltungen, die gegen Mehrpreis ausgeschrieben sind bzw. als Gelegenheit, Möglichkeit oder Wunsch beschrieben sind.
  • Wichtige Informationen

    Die Gorillasafari ist ein einzigartiges Erlebnis, aber körperlich anstrengend. Die Teilnahme erfordert eine gute Verfassung. In kleinen Gruppen und in Begleitung eines Rangers geht es zu Fuß in etwa 2000 m Höhe durch den Bergwald und je nachdem, wo die Gorillas sind, zuweilen auch steil bergauf. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, Gorillas anzutreffen, in Uganda sehr groß, dennoch lässt sich keine Garantie geben. Bitte halten Sie sich im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit strikt an die Verhaltensregeln des Rangers. Es wird pro Tag nur eine geringe Anzahl an Erlaubnisscheinen (Permits) ausgestellt, und die Aufenthaltszeit bei den Gorillas ist auf maximal eine Stunde beschränkt. Das Mindestalter für ein Permit beträgt 15 Jahre.

    Was gehört unbedingt ins Gepäck?

    Die folgende Liste soll Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäcks helfen:

    feste, gut eingelaufene Schuhe leichte Regenjacke Tagesrucksack Badeschuhe (aus hygienischen Gründen,falls gewünscht) Feuchtigkeits- oder Desinfektionstücher Insektenschutzmittel, auch zum Schutz vor der Tsetse-Fliege ausreichend Sonnenschutz (Creme, Brille, Hut) Reiseapotheke und Heftpflaster Taschenlampe oder Stirnlampe mit Ersatzbirne und -batterien Taschenmesser Fotoapparat oder Kamera mit ausreichend Speicherkarten und Ersatzakkus bzw. -batterien Fernglas

    Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

    Über die Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige informiert das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland auf seiner Website unter „Uganda“ -> „Einreise und Zoll“: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/ugandasicherheit/208752#content_4

    Einreisebestimmungen Uganda

    Für die Einreise nach Uganda benötigen deutsche Staatsangehörige einen mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass (mit mindestens einer freien Seite).
    Für Uganda ist ein Visum erforderlich, welches bis spätestens 10 Tage vor Reisebeginn beantragt werden muss. Sie können das Visum online unter https://visas.immigration.go.ug beantragen. Bitte wählen Sie auf jeden Fall das 90-Tage-Visum aus, da das 10-Tage-Visum zwar für die Dauer der Reise ausreicht, Sie aber innerhalb dieser Frist auch einreisen müssen. Nach Abschicken des ausgefüllten Online-Formulars erhalten Sie eine Bestätigungs-Email mit der Zahlungsaufforderung und einem entsprechenden Link. Unter Angabe Ihrer Application-ID, der Reisepass Nummer und des Geburtsdatums, rufen Sie unter dem Bereich Application – Manage Application Ihren Antrag auf und können anschließend per Kreditkarte zahlen. Die Kosten für das Visum betragen 50 US-$. Die Zahlung der Visumkosten bei Einreise ist nicht mehr möglich.
    Für Reiseteilnehmer mit anderer Nationalität gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.

    Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amt

    Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter „Uganda: Reise- und Sicherheitshinweise“ ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/ugandasicherheit/208752

    Sehr geehrter Reisegast,

    Sicherheit auf Reisen ist ein wichtiges Thema, das wir als Reiseveranstalter sehr ernst nehmen. Als wichtigste Quelle – zusätzlich zu unseren vielen lokalen Kontakten - dienen uns die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts. Die Sicherheitshinweise des österreichischen Außenministeriums und des Eidgenössischen Departments für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) finden Sie im Internet unter www.bmaa.gv.at bzw. unter www.eda.admin.ch .
    Die Nationalparks Ugandas, die wir bei unserer Reise besuchen, gelten derzeit als sichere Reiseziele, auch wenn die ostafrikanischen Länder in den vergangenen zehn Jahren gelegentlich Schauplatz terroristischer Anschläge waren. Der Bürgerkrieg, der die nördlichen Provinzen Ugandas über viele Jahre hinweg überzog, ist weitestgehend beigelegt. Die gegenwärtigen Auseinandersetzungen im benachbarten Kongo beeinträchtigen trotz gewisser Flüchtlingsprobleme die Sicherheit in den Nationalparks nicht, insbesondere nicht im Queen-Elizabeth-Nationalpark und in den Gorilla-Schutzgebieten im Südosten Ugandas.
    Im Rahmen unseres Sicherheitsmanagements verzichten wir auf den Besuch der ehemaligen Bürgerkriegsgebiete sowie der Regionen, in denen große ethnische und politische Spannungen herrschen bzw. in denen wir eine erhöhte Gefährdung durch terroristische Aktivitäten vermuten.
    Wegen der in Afrika an manchen Orten sehr hohen Kriminalität haben wir unsere Tagesetappen so geplant, dass Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit vermieden werden. Zudem fordern wir unsere Reiseleiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Bitte folgen Sie im eigenen Interesse den einschlägigen Hinweisen Ihrer Reiseleitung.
    Unsere Reiseleiter informieren sich, wo erforderlich, über die aktuelle Lage, um Demonstrationen, Wahlkampfveranstaltungen und Protestveranstaltungen zu meiden und eventuelle Straßenblockaden zu umgehen.
    Über sinnvolle Hygienemaßnahmen während Ihrer Reise wird Sie Ihr Reiseleiter informieren. Gelegentlich treten in Uganda gefährliche tropische Krankheiten auf; die Gefahr einer Infektion ist für Touristen in der Regel jedoch sehr gering. Zur Sicherheit vermeiden wir in unseren Programmen den Besuch von Höhlen, um Infektionen durch Fledermäuse (Marburgvirus) vorzubeugen.
    Am 20. September 2022 hatte das ugandische Gesundheitsministerium einen Ausbruch des Ebolavirus (Spezies: Ebola-Sudan-Virus) erklärt. Zuletzt traten in den Distrikten Mubende, Kassanda, Wakiso, Masaka, Jinja und in der Hauptstadt Kampala Fälle auf. Es wird eine intensive Kontaktnachverfolgung und Isolierung der betroffenen Personen betrieben, um das Ausbruchgeschehen einzudämmen. Impfungen und spezifische Medikamente stehen gegen das Ebola-Sudan-Virus nicht zur Verfügung. Angesichts der deutlich verbesserten Infektionslage haben die ugandischen Behörden den Lockdown für die Distrikte Mubende und Kassanda am 17. Dezember 2022 aufgehoben.
    Zusammen mit unseren Partnern vor Ort beobachten wir die Sicherheitslage in Uganda sehr sorgfältig. Sollten sich bis zu Ihrer Abreise neue Gesichtspunkte ergeben, werden wir Sie umgehend informieren.
    Wir wünschen Ihnen eine spannende und erlebnisreiche Reise durch Uganda.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Marco Polo Team
    Stand: 02.01.2023

    Gesundheitshinweise

    Unter dem Link www.diplo.de/gesuenderreisen können Sie die allgemeinen reisemedizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes abrufen.
    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    Gesundheitshinweise des Auswärtigen Amts

    Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter „Uganda: Reise- und Sicherheitshinweise, Gesundheit“ ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/ugandasicherheit/208752#content_5

    Medizinische Hinweise

    Uganda
    Aktuelles
    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.
    Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA.
     
    Masern

    Die
    WHO
    Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.

    Impfschutz
    Impfbestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.
    Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ist für alle Reisenden ab dem Alter von einem Jahr zwingend vorgeschrieben. Wegen der immer wieder vorkommenden Ausbrüche von Gelbfieber ist eine Impfung auch medizinisch sinnvoll.
    Die Botschaft von Uganda in Berlin verlangt für die Visumerteilung ein Gelbfieberimpfnachweis, in dem eine lebenslange Gültigkeit explizit bestätigt wird.
    Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) sicher, siehe Merkblatt Poliomyelitis.Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen. Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen. Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
    Zika-Virus-Infektion
    Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.
    Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen im Merkblatt Zika-Virus-Infektion.
    Malaria
    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.
    Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
    Landesweit und ganzjährig besteht ein hohes Übertragungsrisiko, verstärkt während der Monate maximalen Niederschlags (April bis Mai, November). Plasmodium falciparum (Erreger der Malaria tropica) wird in über 85% der Fälle nachgewiesen.Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
    Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden). Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, in den Abendstunden und nachts (Malaria). Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. 
    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.
    Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
    HIV/AIDS
    Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
    Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
    Durchfallerkrankungen
    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s. u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
    Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden. Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser. Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser. Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.
    Cholera
    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z. B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.
    Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.
    Virale hämorrhagische Fieber
    Zu den in Uganda immer wieder auftretenden hämorrhagischen Fiebern zählen das Krim-Kongo-Hämorrhagische Fieber (CCHF) sowie die Gelbfieber-, Marburg Virus- und Ebola Virus-Infektionen.Ein Charakteristikum dieser Virusinfektionen ist hohes Fieber, ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine  Blutungsneigung. Die Erkrankungen sind mit einer hohen Sterberate assoziiert.Gelbfieber wird durch tagaktive Stechmücken, CCHF, durch den Stich infizierter Zecken und beim Kontakt mit Blut und Fleisch infizierter Tiere übertragen.Marburg- und Ebola-Infektionen treten in Zusammenhang mit Kontakten zu Fledermäusen bzw. Tieren und Fleisch von infizierten Tieren auf (bush meat). Infektionen nach dem Besuch von Fledermaushöhlen in Fort Portal in West-Uganda, sowie der „Python“-Höhle im Maramagambo-Wald, der Teil des Queen-Elizabeth-Nationalparks im Süden des Landes ist, sind bekannt geworden.Für alle hämorrhagische Fieber (außer Gelbfieber) stellt der ungeschützte Kontakt zu Erkrankten, insbesondere deren Körperflüssigkeiten, ein hohes Risiko dar.
    Lassen Sie sich gegen Gelbfieber impfen. Meiden Sie Fledermaushöhlen und sonstige Ansammlungen dieser Tiere. Meiden Sie den Kontakt mit rohem Wildfleisch, insbesondere von Affen („bush meat“) Meiden Sie Schlachthöfe oder andere Tierschlachtungen und den Kontakt zu Tierblut. Wenden Sie Hautabwehrmittel gegen Mücken und Zecken an, auch tagsüber. Halten Sie sich von Krankenhäusern fern und meiden Sie erkrankte Personen und deren Körperflüssigkeiten.
    Schistosomiasis (Bilharziose)
    Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe auch Merkblatt Schistosomiasis.
    Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern konsequent ab.
    Afrikanisches Zeckenbissfieber
    Eine nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever).
    Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z. T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam.
    Schützen Sie sich durch adäquate Kleidung, Insektenabwehrmittel und Körperkontrolle auf Zecken nach Rückkehr.
    Schlafkrankheit (Afrikanische Trypanosomiasis)
    In den Nationalparks des Landes, insbesondere dem Murchison-Falls National Park, kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der Schlafkrankheit kommen, die durch große tagaktive Fliegen (TseTse) mit einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch übertragen werden kann.
    Vermeiden Sie Fliegenstiche durch angemessenes Verhalten (u. a. Vorsicht bei Fahrten mit offenen Fahrzeugen) und entsprechende feste, lange Kleidung, auch stabiles Schuhwerk ist hier besonders angeraten.
    Hepatitis E
    Die Hepatitis E (infektiöse Gelbsucht, Virustyp E) ist eine weltweit, sporadisch und epidemisch vorkommende, oral übertragbare Virusinfektion der Leber. Ernsthafte Erkrankungen kommen besonders bei Schwangeren vor. Eine chronische Verlaufsform ist nicht bekannt. Die Infektion erfolgt durch mit menschlichen Fäkalien kontaminiertes Trinkwasser. Die genaue Bedeutung einer Ansteckung durch infizierte Lebensmittel wird derzeit noch analysiert, siehe Merkblatt Hepatitis E.
    Da es eine Impfung gegen dieses Virus derzeit nicht gibt, sollten Sie insbesondere als Schwangere die o. g. Hygieneregeln beachten.
    Nodding Disease
    Diese bisher nur bei einheimischen Kindern auftretende Nervenerkrankung ist nur wenig erforscht. Infektion mit Filarien (Onchozerkiasis – Flußblindheit), Fehlernährung und genetische Faktoren oder eine Kombination von Ursachen wird vermutet. Für Reisende besteht keine Gefahr.
    Gifttiere
    In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden (auch den Tod) bewirken kann. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und ähnlich unübersichtliches Material greifen. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung (z. B. bestimmte auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen, Hundertfüßler) vor.
    Wie üblich in den Tropen gilt: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und -laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen entfernen Sie evtl. vorhandene giftige „Untermieter“ durch sorgfältiges Ausschütteln.
    Weitere Gesundheitsgefahren
    In Uganda kommt eine weitere große Zahl anderer Tropenerkrankungen vor (z. B. Leishmaniasis, Filariasis, zeckenübertragbare Erkrankungen, Wurmerkrankungen etc.)
    Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und kann technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch sein. Ein ausreichender Krankenversicherungsschutz mit einer Reiserückholversicherung ist dringend empfohlen. Versicherungen sollten sofort bei Behandlungsbeginn kontaktiert werden (Telefonnummer mitführen). Ungeachtet dessen hat der Patient fast immer Vorkasse zu leisten und später mit der Versicherung abzurechnen.
    Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke. Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.
    Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: 
    Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes. Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung. Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.
    (Unverändert gültig seit: 17.06.2022)

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Uganda – Auf den Spuren der Berggorillas

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 12 Tage

    27.07.2024Samstag, 27. Juli 2024 - Mittwoch, 7. August 2024
    12 Tage / 11 Nächte

    5995.00 EUR

     

    nicht verfügbar Teilnehmer: min. max. Dauer: 12 Tage

    27.07.2024Samstag, 27. Juli 2024 - Mittwoch, 7. August 2024
    12 Tage / 11 Nächte

    6570.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 4 max. 12 Dauer: 12 Tage

    21.09.2024Samstag, 21. September 2024 - Mittwoch, 2. Oktober 2024
    12 Tage / 11 Nächte

    5895.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 4 max. 12 Dauer: 12 Tage

    21.09.2024Samstag, 21. September 2024 - Mittwoch, 2. Oktober 2024
    12 Tage / 11 Nächte

    6470.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 4 max. 12 Dauer: 12 Tage

    21.09.2024Samstag, 21. September 2024 - Mittwoch, 2. Oktober 2024
    12 Tage / 11 Nächte

    5895.00 EUR

     

    Kontakt

    Reisebüro Klingsöhr - Kontakt



    Wir freuen uns darauf, Sie bei der Planung Ihrer perfekten Reise zu unterstützen.
    Damit wir ausreichend Zeit für Sie haben und der/die zu Ihrem Reiseziel passende Berater/in im Haus ist, vereinbaren Sie bitte einen Termin:



    Reisebüro Klingsöhr
    Oberföhringer Strasse 172
    81925 München

    Telefon 089/9570001
    eMail: info@klingsoehr-reisen.de

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