Namibia – die Große Namibiareise

Eine umfassende Rundreise durch Namibia

Reisenummer 70088

Namibia – die Große Namibiareise

  • Mit Fischflusscanyon, Kalahari und Lüderitz
  • Auf Safari im Etoscha-Nationalpark
  • Lodges inmitten grandioser Natur, Hotel in Lüderitz direkt am Meer
  • Eine umfassende Rundreise durch Namibia
  • Afrika wie aus dem Bilderbuch, das ist Namibia: Rostrot flimmern die Sandberge in der Namibwüste, die faszinierenden Werke afrikanischer Steinzeitkünstler in Twyfelfontein geben Rätsel auf, an den Wasserstellen im Etoschapark, wo Antilopen und Zebras ihren Durst löschen, spüren Sie den Atem der Wildnis. Erfrischend anders: Swakopmund, ein Seebad zwischen Wüstensand und Strand, wo der Wind frisch wie an der Nordsee bläst. Damit Ihr Bild komplett wird, sehen Sie neben den Klassikern auf dieser ausführlichen Rundreise durch Namibia aber auch den tiefen Süden des Landes - mit einer der größten Schluchten der Erde und der Geisterstadt Kolmanskuppe, die vom Diamantenrausch in der Wüste erzählt.

    MAP Karte

    Reiseverlauf

    1. Tag: Abflug nach Namibia

    Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Am Abend Abflug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba (Flugzeit ca. 7 Std.) oder mit Eurowings Discover (Lufthansa-Gruppe) von Frankfurt nonstop nach Windhuk (Flugdauer ca. 9,5 Std.).

    2. Tag: Willkommen in Windhuk!

    Ankunft am Morgen (Ortszeit) in Addis Abeba und Anschluss nach Windhuk (Umsteigezeit ca. 2,5 Std., Flugdauer ca. 5,5 Std.). Sie landen mittags in Namibias Hauptstadt und werden ins Hotel gebracht, wo Ihr Studiosus-Reiseleiter Sie schon erwartet. Nach einer kurzen Pause zeigt er Ihnen Windhuks Höhepunkte. Faszinierend: die gegensätzlichen Lebenswelten aus deutscher Kolonialzeit und Schwarzem Afrika, die munter ineinanderfließen. Hier lebhaftes Gewusel in der früheren Township Katutura, dort stocksteife Relikte aus Wilhelminischer Zeit, wie die Alte Feste oder der Tintenpalast. Dazwischen die Glaspaläste einer aufstrebenden Nation. Fluggäste mit Eurowings Discover landen bereits morgens in Windhuk. Nach einer Kaffeepause im Hotel brechen wir dann gleich auf zur Citytour durch die namibische Hauptstadt. Am Nachmittag können Sie entspannen.

    3. Tag: Lichtzauber in der Kalahari

    Unser Namibia-Abenteuer beginnt! Auf dem Weg durch die großen Weiten des Südens erzählt Ihr Reiseleiter von den Herausforderungen der Landwirtschaft und von den Völkern, die hier schon vor der weißen Besiedlung lebten. Schnurgerade verläuft die Straße bis Hoachanas, wo wir Angehörige des Volkes der Nama treffen und im Gespräch von ihren Perspektiven im Namibia von heute erfahren. 310 km. Spätnachmittags warten in der Lodge schon die Geländewagen – auf holprigen Pisten geht es dem Sonnenuntergang in den roten Dünen der Kalahari entgegen, wo wir Momente der Stille genießen, während der Himmel in Flammen steht.

    4. Tag: Durch den Köcherwald zum Fischflusscanyon

    Auf unserem Weg nach Südnamibia zieht unser Bus eine Staubfahne hinter sich her. Ab und zu grüßt ein Bärenpavian am Straßenrand, der Rest ist Einsamkeit. Ein Kuriosum unterwegs: der Köcherbaumwald – rund 300 Exemplare der Aloe-Art, aus deren Rinde Buschmänner einst Köcher für ihre Pfeile schnitzten, ragen fotogen in den Himmel. Dann rollen wir in Keetmanshoop ein, das rheinische Missionare inmitten der menschenleeren Wüste erbauten – Ausgangspunkt für die Erkundung des Fischflusscanyons. Auf dem Hausberg hinter der Lodge im Gondwana Nature Park eröffnet Ihr Reiseleiter am Spätnachmittag die Sundowner-Bar und reicht Ihnen ein eiskaltes Windhoek Lager zum Farbspektakel am Horizont. 440 km.

    5. Tag: Blick in die Erdgeschichte

    Ein Fest für Fotografen: die geführte Wanderung (ca. 10 €) auf dem Gelände der Lodge zum Sonnenaufgang, wenn sich Licht und Schatten in Afrikas größter Schlucht jagen. Gemeinsam entdecken wir vormittags per Bus und zu Fuß einige der spektakulären Aussichtspunkte rund um den gewaltigen Fischflusscanyon – ein Naturwunder, an dem Wind und Wasser Millionen Jahre meißelten. Auf der Weiterreise sehen wir mit ein bisschen Glück Tiere, die man in der Gluthitze der Ebene nicht erwartet: die Wildpferde der Namib, die an Wasserstellen ihren Durst löschen und sich schnell wieder aus dem Staub machen. Dann liegt schon das Salz des Atlantiks in der Luft und das Seebad Lüderitz vor uns. 420 km. Zwei Übernachtungen in Lüderitz direkt am Meer.

    6. Tag: Die Geister von Kolmanskuppe

    Die bunten Art-déco-Häuser und Jugendstilvillen von Lüderitz, wo die deutsche Kolonialgeschichte Namibias begann, sind prächtige Fotomotive auf unserem Vormittagsspaziergang. Genauso wie Badewannen, Kegelbahn und windschiefe Häuser im Sandmeer der Geisterstadt Kolmanskuppe. Bauskelette erzählen dort von besseren Zeiten, als Musik den Tanzsaal durchwehte und eisgekühlter Champagner in Strömen floss. Vom Diamantenfieber ergriffen, stampften Glücksritter den Ort vor 100 Jahren aus dem Wüstenboden. Nach kurzer Blütezeit endete der Rausch, Kolmanskuppe leerte sich schneller als eine Wüstenpfütze, und Sandstürme verwehten romantisch die ganze Pracht. Abends pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir wieder am Atlantik.

    7. Tag: Wüstenszenen

    Die Wüste ruft! Auf dem Weg in die Namib, für den Sie etwas Sitzfleisch brauchen, schlägt Ihr Reiseleiter ein besonderes Buch auf, das die Reise wie ein roter Faden durch die Wüste begleitet: "Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste" – die Abenteuer zweier deutscher Geologen, die sich im Zweiten Weltkrieg in der Namib versteckten. Das erste Kapitel stimmt uns auf eine der trockensten Regionen der Welt ein. Nach der Mittagsrast auf der Farm Helmeringhausen tut ein bisschen Bewegung gut: Wir gehen zu Fuß ein paar Schritte in die Wüste und lauschen der Stille. 460 km. Zwei Übernachtungen in der Namib Desert Lodge.

    8. Tag: Sandgipfelsturm im Sossusvlei

    Kurz vor Sonnenaufgang brechen wir auf, um per Bus und Geländewagen in die zentrale Namib vorzustoßen. Bis zu 300 m hoch ragen die Sandberge rund um die riesige Lehmpfanne des Sossusvleis orangerot in den blitzblauen Himmel. Höhere Dünen gibt es nirgendwo auf der Welt! Für mehr Weitblick können Sie einen der Sandriesen besteigen – am besten barfuß, um den Wüstensand zwischen den Zehen zu spüren. Vom Gefühl der Weite, Unendlichkeit und Verlorenheit da oben wird jeder Sandgipfelstürmer noch lange erzählen. Oder Sie bleiben sesshaft und erleben das Spiel der Farben von unten. Dann enträtselt Ihr Reiseleiter im Sesriem-Canyon das Geheimnis des Flusses Tsauchab, den der Erdboden einfach verschluckt. 130 km. Nachmittags können Sie am Pool entspannen. Oder Sie gehen auf Jeeptour (ca. 30 €) zu den versteinerten Dünen.

    9. Tag: Steife Brise in Swakopmund

    Während menschenleere Ebenen des Namib-Naukluft-Parks vorbeigleiten, schlägt Ihr Reiseleiter ein neues Kapitel im Wüstenthriller auf. Dann laufen wir im Seebad Swakopmund ein, das zu Kaiserzeiten "südlichste Seebad Deutschlands", wo der Wind so frisch wie an der Nordsee weht. Herrlich, die Atlantikbrise am Spätnachmittag, die uns an der Mole um die Nase weht! Abends treffen wir einen deutschstämmigen Namibier, der beim Bier – gebraut nach wohlbekanntem Reinheitsgebot, versteht sich – unsere Fragen zu den Folgen der Apartheid und zum deutschen Erbe im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika beantwortet. 350 km. Zwei Übernachtungen in Swakopmund.

    10. Tag: Austern in der Walfischbucht

    Begleitet von Pelikanen und Delfinen und mit Blick auf die Robben, die sich in großen Kolonien auf den Sandbänken sonnen, tuckern wir im Boot durch den Hafen von Walvis Bay. Während die Kameras noch klicken, verwöhnt uns die Bootscrew mit Sekt und Austern. Ein Edelsnack auf namibische Art! Beim Stadtrundgang präsentiert sich das wilhelminische Namibia in Bestform – mit Seebrücke, Fachwerk und Jugendstilvillen. Vom Damaraturm blicken wir über den Atlantik, die Wüste und die Dächer der Stadt. Tipp fürs Abendessen in Eigenregie: Kückis Pub, berühmt für göttliche Meeresfrüchte. Oder doch lieber Schweinshaxe mit Knödeln im Brauhaus? Bestimmt kommen Sie mit den Namibiern vom Nebentisch ins Gespräch, denn hier spricht man Deutsch!

    11. Tag: Karge Landschaften, spannende Themen

    Steinreiche und menschenleere Landschaften ohne Spuren der Zivilisation faszinieren auf der Fahrt nach Khorixas. Warum der boomende Uranbergbau in Namibia für Wasserprobleme sorgt, ob die Meerwasserentsalzungsanlage, die wir passieren, eine Lösung ist und welche Rolle alternative Energien in Namibia spielen – Fragen, denen sich Ihr Reiseleiter auf der Fahrt nach Norden widmet. Aber neben ernsten Themen hat er auch fürs Unterhaltungsprogramm gesorgt. Sicher sind Sie schon gespannt aufs nächste Kapitel aus unserem Buch! Und zwischendurch erklingt "!Gnubu !Nubus" von Jackson Kaujeua – die Hymne des Freiheitskampfes in der Sprache der Damara. Der Musiker vertonte viele Sprachen, die der Hereros, Ovambo, Nama, und er sang auch in Englisch. Einfach zurücklehnen und genießen! 250 km. Zwei Übernachtungen in einer Lodge bei Khorixas.

    12. Tag: Felskünstler der Steinzeit

    Unterwegs im Damaraland – ein karger Landstrich, der nur wenige Menschen ernährt. Ob das in der Steinzeit anders war? In Twyfelfontein (UNESCO-Welterbe) rätseln wir vor Giraffen, Elefanten, Zebras und tanzenden Kudus, die unbekannte Künstler vor Tausenden von Jahren in den rostbraunen Sandstein ritzten. Aber wie und warum? Ihr Reiseleiter lädt an der größten Freiluftgalerie Afrikas zum Ausflug in die Frühgeschichte ein und anschließend im "Versteinerten Wald", wo Wüstensand urzeitliche Bäume konservierte, zum Spaziergang. Zurück in der Lodge könnten Sie zum Sternengucker am Himmel über der Wüste werden. Schnappen Sie sich nach Einbruch der Dunkelheit Ihr Fernglas und richten Sie den Blick auf den Sternentanz am Firmament! 250 km.

    13. Tag: Durch Namibias Weiten nach Etoscha

    Fotogene Stopps auf unserer Fahrt in den Etoschapark: Die Ugab-Terrassen und die 35 m hohe Fingerklippe, die wie ein von Obelix vergessener Hinkelstein senkrecht in der Landschaft steht. Zwischendurch eine weitere Lesung Ihres Reiseleiters aus der Abenteuerlektüre. In unserer Lodge am Eingang zum Etoscha-Nationalpark, einem der größten Tierschutzgebiete der Erde, genießen Sie dann den Rest des Nachmittags am Pool oder auf Ihrer Terrasse und freuen sich schon mal auf unsere morgige Pirschfahrt. Tipp für die Liegestuhllektüre: "Hummeldumm" von Erfolgsautor Tommy Jaud, der humorvoll von einer etwas anderen Namibiareise erzählt. 270 km. Zwei Übernachtungen in der Etosha Safari Lodge.

    14. Tag: Bühne frei für die Tierwelt!

    Heute klingelt der Wecker etwas früher – schließlich wollen wir dabei sein, wenn die Tierwelt im Etoschapark erwacht. Kameraakkus und Smartphones aufgeladen? Der Park ist eine riesige Bühne für die Tierwelt, die hier eindeutig die Hauptrolle spielt. Springböcke, Oryx-Antilopen, Zebras, Gnus und Giraffen – an den Wasserstellen treffen sich alle. Manchmal stillen auch Elefanten ihren gewaltigen Durst. Und kann schon sein, dass auch Löwen, Leoparden und Nashörner ihren Auftritt haben. Unsere Fahrer geben ganz sicher ihr Bestes, um Ihnen die Tierwelt im besten Licht zu präsentieren. Und bestimmt haben wir manchen Herzklopfenmoment, bis wir abends unsere Fotoausbeute vergleichen. Ca. 200 km.

    15. Tag: Noch ein tierisch guter Tag

    Gestern kein Nashorn aufs Foto gebannt? Das gelingt vielleicht heute! Wir geben dem Glück noch eine Chance, während wenn wir den Nationalpark nach Osten durchqueren – eine der tierreichsten Gegenden der Erde rund um eine riesige Salzpfanne. Mit noch mehr tierischen Eindrücken erreichen wir unsere Lodge am Ausgang des Parks. Wüstenstaub abduschen und am Pool die Eindrücke sortieren! Oder vielleicht bei einer Massage im Spa entspannen?

    16. Tag: Kampf der Hereros

    Ein letztes Kapitel aus unserer Reiselektüre: Wie das Abenteuer in der Wüste endet, wissen Sie, wenn wir das Minenstädtchen Tsumeb erreichen. Dort erfahren wir im Stadtmuseum mehr über das "Gold Namibias": Kupfer. Und sprechen über Namibias Bergbau, der Opfer der Globalisierung wurde. Auf dem Weg durchs Land der Hereros reisen wir zurück in die Kolonialgeschichte: Wie verliefen die Fronten im Kolonialkrieg und warum fordern die Hereros bis heute Entschädigungszahlungen von der deutschen Regierung? Ihr Reiseleiter kennt die Hintergründe. In Okahandja schlendern wir noch über den Holzschnitzermarkt – vielleicht finden Sie ein Stück Namibia zum Mitnehmen. Dann erwartet uns unsere Lodge im privaten Wildpark Daan Viljoen im Khomas-Hochland vor den Toren der Hauptstadt Windhuk, je nach Vorliebe zu einer letzten Safari oder zur Entspannung am Pool. Beim letzten Abendessen tragen wir noch einmal die schönsten Reisemomente zusammen. 480 km.

    17. Tag: Abschied von Namibia

    Am Nachmittag heben die Gäste von Ethiopian Airlines nach Addis Abeba ab, wo sie kurz vor Mitternacht Anschluss nach Frankfurt haben (Flugdauer nach Addis Abeba ca. 6 Std., Umsteigezeit ca. 2 Std., Weiterflug ca. 7 Std.). Gäste mit Eurowings Discover können vormittags in der Lodge entspannen. Im Laufe des Nachmittags dann Transfer zum Flughafen, 70 km, und Flug nach Frankfurt (Flugdauer ca. 10,5 Std.).

    18. Tag: Ankunft in Europa

    Morgens Ankunft aus Afrika.

    Leistungen

    Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug mit Ethiopian Airlines (Economy, Tarifklasse T) von Frankfurt nach Windhuk und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 175 €)
  • Sitzplatzreservierung bei Ethiopian Airlines
  • Transfers
  • Rundreise in bequemen, landesüblichen Reisebussen
  • 15 Übernachtungen im Doppelzimmer, Hotels und Lodges mit Klimaanlage und Swimmingpool (außer in Swakopmund)
  • Frühstück, 14 Abendessen im Hotel
  • bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte, ortsansässige Studiosus-Reiseleitung
  • Wildbeobachtungs- und Farmrundfahrten lt. Reiseverlauf
  • Bootsfahrt zur Delfin- und Robbenbeobachtung bei Walfischbucht mit Austernprobe und Mittagssnack
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 120 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30 €)
  • Reisepapiere und Impfungen

    Ausrüstung

    Folgende Liste soll Ihnen bei der Zusammenstellung Ihres Reisegepäcks helfen:

    ausreichend Sonnenschutz (Creme mit hohem Schutzfaktor, Hut, Brille) Insektenschutzmittel Reiseapotheke Feuchtigkeits- und Desinfektionstücher Fotoausrüstung (Filme/Speicherkarten und Ersatzbatterien/Aufladegerät für Akkus) Staubschutz für Kamera Kopf- oder Halstuch gegen Zugluft und Staub kurze Hosen werden gerne getragen dicke Pullover und einen warmen Schlafanzug für die Wintermonate Anorak für Fahrten in offenen Geländefahrzeugen festes, strapazierfähiges Schuhwerk Taschen-/Stirnlampe mit Ersatzbatterien und -birnen Wecker Fernglas (für Tierbeobachtungen)

    Namibia: Einreisebestimmungen des Auswärtigen Amts

    Über die Einreise- und Einfuhrbestimmungen für deutsche Staatsangehörige informiert das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland auf seiner Website unter „Namibia“ -> „Einreise und Zoll“:  https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/namibia-node/namibiasicherheit/208314#content_4

    Einreisebestimmungen

    Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen für die Einreise nach Namibia einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig ist und über mindestens zwei freie Seiten verfügt.
    Für Reiseteilnehmer anderer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Wir bitten Sie, sich ggf. bei Ihrem Reiseberater oder beim zuständigen Konsulat zu erkundigen.
    Der Einreisestempel „Visitors Entry Permit“ kann für einen Zeitraum bis zu max. 90 Tagen erteilt werden. In der Regel wird er auf eine Einreise beschränkt, sowie auf den Zeitraum des tatsächlich beabsichtigten Aufenthalts, der sich aus dem Rückflugdatum ergibt. Eine - auch unbeabsichtigte - Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-)Strafen führen. Falls sich während des Aufenthalts die Notwendigkeit zur Verlängerung ergibt - z. B. im Krankheitsfall -, sollte unbedingt rechtzeitig eine Verlängerung des Visums beim Innenministerium (Ministry of Home Affairs and Immigration), Independence Avenue/Ecke Kasino Str., Windhuk, beantragt werden. Hier wird eine Gebühr erhoben.
    In allen anderen Fällen - auch für Geschäftsreisen oder unbezahlte Tätigkeiten wie Praktika, Studienaufenthalte, Freiwilligendienste o. ä. - ist ein Visum erforderlich, das frühzeitig vor Einreise beantragt werden muss. Journalisten benötigen für eine Tätigkeit in Namibia ein Arbeitsvisum, sowie unter Umständen eine beim namibischen „Ministry of Information and Communication Technology“ nach der Einreise einzuholende Akkreditierung. Ansprechpartner für diesbezügliche Fragen und Anträge ist die Botschaft der Republik Namibia.
    Es wird dringend vom Versuch abgeraten, das Visumverfahren zu umgehen, indem die Einreise als Tourist erfolgt und das Visum unter Änderung des Aufenthaltszwecks danach beim Ministry of Home Affairs and Immigration beantragt wird.

    Minderjährige

    Unter Verweis auf die Einreisebestimmungen benachbarter Länder ist es derzeit gängige Praxis an namibischen Grenzkontrollstellen, bei der Ein- und Ausreise minderjähriger Kinder die Sorgerechtslage zu prüfen. Personen unter 18 Jahren müssen neben dem Reisepass eine Geburtsurkunde vorweisen können, in der die Eltern aufgeführt sind.
    Erforderlich ist eine internationale Geburtsurkunde, bzw. gegebenenfalls eine beglaubigte englische Übersetzung.
    Unbegleitete minderjährige Kinder benötigen zur Ein- und Ausreise die Zustimmung beider Elternteile („Affidavit“ in englischer Sprache), dass das Kind alleine reisen darf. Die beglaubigten Kopien der Reisepässe beider Elternteile müssen dem Affidavit angeheftet werden.Reist ein Minderjähriger nicht in Begleitung beider sorgeberechtigter Elternteile, muss außerdem nachgewiesen werden, dass der nicht anwesende Elternteil entweder mit der Reise einverstanden ist (eidesstattliche Versicherung („affidavit“), Passkopie und Kontaktdaten des nicht anwesenden Elternteils), bzw. dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht oder Sterbeurkunde oder Negativbescheinigung des deutschen Jugendamts, wenn die minderjährige Person in Deutschland wohnhaft ist).
    Personen, die mit Minderjährigen reisen, welche nicht ihre eigenen Kinder sind, müssen neben der vollständigen Geburtsurkunde des Kindes eidesstattliche Versicherungen („affidavit“), Passkopien und die Kontaktdaten beider sorgeberechtigter Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters des Kindes vorlegen.
    Allein reisende Minderjährige müssen darüber hinaus bei Einreise ein Bestätigungsschreiben einschließlich Kontaktdaten und Wohnanschrift, eine Passkopie und gegebenenfalls eine Kopie der namibischen Aufenthaltserlaubnis derjenigen Person vorlegen, zu welcher der Minderjährige in Namibia reisen soll.
    Eidesstattliche Versicherungen („affidavits“) bedürfen der Beglaubigung durch einen „commissioner of oaths“ (in Namibia), einen Notar oder eine namibische Auslandsvertretung.
    Es wird dringend empfohlen, englischsprachige Erklärungen, Urkunden bzw. Übersetzungen vorzulegen. Kurzfristige Änderungen der Bestimmungen oder abweichende Auslegungen durch einzelne Dienststellen können nicht ausgeschlossen werden. Detaillierte und verbindliche Informationen sind beim namibischen Ministry of Home Affairs and Immigration oder der für den Wohnort zuständigen namibischen Auslandsvertretung.

    Namibia: Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

    Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Namibia: Reise- und Sicherheitshinweise" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/namibia-node/namibiasicherheit/208314

    Gesundheitshinweise

    Unter dem Link www.diplo.de/gesuenderreisen können Sie die allgemeinen reisemedizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes abrufen.
    Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

    Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

    Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
    Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
    zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein Eine vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen

    Namibia: Gesundheitshinweise des Auswärtigen Amts

    Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland informiert auf seiner Website unter "Namibia: Reise- und Sicherheitshinweise, Gesundheit" ausführlich zur aktuellen Lage: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/namibia-node/namibiasicherheit/208314#content_5

    Namibia

    Stand 15.10.22
    Aktuelles
    COVID-19
    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.
    Beachten Sie die fortlaufend aktualisierten Informationen zu COVID-19 sowie die Hinweise im Merkblatt COVID-19, auf den Seiten der WHO, des RKI und der BZgA. Lassen Sie sich gemäß der aktuellen STIKO-Empfehlung und den Bestimmungen des Gastlandes gegen COVID-19 impfen.
    Masern
    Die WHO hat im Januar 2019 das Verzögern oder Auslassen von Impfungen zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Insbesondere der fehlende Impfschutz gegen Masern birgt bei international steigenden Fallzahlen ein hohes Risiko.
    Überprüfen Sie im Rahmen der Reisevorbereitung Ihren sowie den Impfschutz Ihrer Kinder gegen Masern und lassen diesen ggf. ergänzen.
    Hepatitis E
    Seit Dezember 2017 sind vor allem die Regionen Khomas, Kavango und Erongo von einem Ausbruch der Hepatitis E mit tausenden Erkrankten und mehreren Todesfällen bei Schwangeren betroffen. Das Epizentrum des Ausbruchs ist die Hauptstadt Windhuk. Schwangere im letzten Drittel der Schwangerschaft sind besonders gefährdet, siehe Merkblatt Hepatitis E.
    Achten Sie auf eine  strenge Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene.
    Impfschutz
    Impfbestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.
    Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
    Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet oder Aufenthalt von mehr als 12 Stunden im Transit eines Gelbfiebergebiets müssen alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Namibia selbst ist kein Gelbfiebergebiet.
    Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen. Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen. Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
    Dengue-Fieber
    Dengue-Viren werden durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. In Namibia gibt es keine ausreichenden Daten über die Verbreitung von Dengue-Fieber, es wird jedoch ein geringes Risiko vermutet. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. Komplikationen sind bei Reisenden  sehr selten, siehe Merkblatt Dengue-Fieber.
    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
    Malaria
    Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Merkblatt Malaria.
    Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
    Ein hohes Malariarisiko besteht ganzjährig im Norden und Nordosten des Landes (Sambesi/Caprivi-Strip, Kavango-West, Kavango-Ost, Ohangwena, im Norden von Omusati, Oshikoto). Von September bis Mai ist im Distrikt Otjozondjupa im Nordosten des Landes mit einem hohen Malariarisiko, von Juni bis August mit einem geringen Risiko zu rechnen. Ein geringes Risiko besteht ganzjährig im Nordwesten einschließlich des Kunene Distrikt sowie Etosha Nationalpark. Im Rest des Landes ist das Malariarisiko minimal. Als malariafrei gelten Windhuk, die Küste, die Namib-Wüste und die Gebiete südlich von Karasburg, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG.
    Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
    Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden). Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria). Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz. 
    Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.
    Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
    HIV/AIDS
    Namibia gehört zu den Ländern mit der höchsten HIV-Prävalenz der Welt. Besonders Risikogruppen (Prostituierte, Männer, die gleichgeschlechtlichen Verkehr haben, sog. MSM) sind darüber hinaus deutlich stärker betroffen. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht ein hohes Risiko.
    Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
    Durchfallerkrankungen
    Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Merkblatt Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s. u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
    Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden. Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser. Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser. Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.
    Cholera
    Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. In den letzten Jahren ist es wiederholt, v. a. im dichtbesiedelten Norden des Landes und in den Armenvierteln von Windhuk, zu einer Häufung von Cholerafällen gekommen Reisende sind in Regel davon nicht betroffen.  Eine Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z. B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Merkblatt Cholera.
    Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.
    Gifttiere
    Wie in allen tropischen Ländern kommen auch in Namibia eine Reihe teilweise gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere Körperschäden inklusive Todesfolge bewirken kann. Insgesamt sind Schlangenbisse jedoch ungewöhnlich und erfolgen selten unprovoziert. Des Weiteren kommen einige giftige Spinnen- und Skorpionarten vor.
    Laufen Sie nachts nicht an den Beinen unbedeckt umher, da viele Schlangen nachtaktiv sind. Greifen Sie nicht in Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig und ähnlich unübersichtliches Material. Schütteln Sie vor Benutzung Bettdecken und -laken, Kleidungsstücke, Schuhwerk sowie Kopfbedeckungen aus.
    Zeckenübertragbare Erkrankungen
    Eine Reihe von Erkrankungen nach Zeckenstichen sind aus Namibia bekannt: Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber, Afrikanisches Zeckenbissfieber.
    Schützen Sie sich zur Vermeidung von durch Zecken übertragenen Erkrankungen im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Zeckenstichen.
    Afrikanisches Zeckenbissfieber
    Die nach der Malaria häufigste fieberhafte Infektionskrankheit nach Aufenthalt in afrikanischen Nationalparks ist das afrikanische Zeckenbissfieber (african tick bite fever). Der Erreger, Rickettsia africae, wird durch z. T. sehr stechaggressive Zecken bei ungeschütztem Aufenthalt in Gras- und Savannenlandschaften übertragen. Die Erkrankung ist durch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und später durch einen Hautausschlag (Exanthem) gekennzeichnet. Charakteristisch ist die blutverkrustete Einstichstelle (Eschar), die oft zunächst nicht bemerkt wird. Doxyzyclin zur Behandlung ist gut wirksam.
    Krim-Kongo-Hämorrhagisches Fieber
    Diese seltene hämorrhagische Viruserkrankung tritt sporadisch in Namibia auf. Das Virus wird hauptsächlich durch Zecken der Gattung Hyalomma oder durch Kontakt zu Fleisch oder Blut infizierter Tiere übertragen, u. U. kann es auch durch engen Kontakt zu Infizierten in Gesundheitseinrichtungen zur Erkrankung kommen. Die Infektion geht mit hohem Fieber, ausgeprägtem Krankheitsgefühl und Blutungsneigung einher.
    Anthrax
    Gelegentlich kommt es im Nordosten/Caprivi wie in anderen tierreichen Gebieten des südlichen Afrikas zu Ausbrüchen der Tierseuche Anthrax (Milzbrand). Insbesondere Flusspferde und Büffel wie auch Nutztiere sind betroffen. Bei direktem Kontakt kann der Erreger auch für Menschen gefährlich sein (v. a. Farmarbeiter).
    Halten Sie sich bei Safaris von toten Tieren fern.
    Weitere Gesundheitsgefahren
    Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und Sunblocker mit hohem Lichtschutzfaktor daher unbedingt erforderlich.
    Luftverschmutzung
    Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z. B. über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisual.
    Medizinische Versorgung
    Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht immer vergleichbar, auf dem Lande kann sie technisch und apparativ problematisch sein, auch die hygienischen Standards sind nicht immer ausreichend. In Windhuk und den größeren Städten gibt es eine gute ambulante und stationäre Versorgung, ähnlich wie in Deutschland.
    Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab. Selbstfahrer sollten mit ihren Autovermietern anhand der geplanten Reiseroute die Notwendigkeit eines Abschlusses einer Kurzzeitversicherung zur Rettung nach einem Verkehrsunfall abklären. Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke. Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.
    Bitte beachten Sie neben dem generellen Haftungsausschluss: 
    Alle Angaben sind zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes. Die Empfehlungen sind auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort, zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten. Alle Angaben sind stets auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden und erfordern ggf. eine medizinische Beratung. Die medizinischen Hinweise sind trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder stets vollkommen aktuell sein. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

    Hinweise

    Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

    Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

    Termine

    Namibia – die Große Namibiareise

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    16.02.2023Donnerstag, 16. Februar 2023 - Sonntag, 5. März 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5090.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    16.02.2023Donnerstag, 16. Februar 2023 - Sonntag, 5. März 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5530.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    16.02.2023Donnerstag, 16. Februar 2023 - Sonntag, 5. März 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5090.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    30.03.2023Donnerstag, 30. März 2023 - Sonntag, 16. April 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5190.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    30.03.2023Donnerstag, 30. März 2023 - Sonntag, 16. April 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5630.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    30.03.2023Donnerstag, 30. März 2023 - Sonntag, 16. April 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5190.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    18.05.2023Donnerstag, 18. Mai 2023 - Sonntag, 4. Juni 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5090.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    18.05.2023Donnerstag, 18. Mai 2023 - Sonntag, 4. Juni 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5530.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    18.05.2023Donnerstag, 18. Mai 2023 - Sonntag, 4. Juni 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5090.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    24.08.2023Donnerstag, 24. August 2023 - Sonntag, 10. September 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5190.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    24.08.2023Donnerstag, 24. August 2023 - Sonntag, 10. September 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5630.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    24.08.2023Donnerstag, 24. August 2023 - Sonntag, 10. September 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5190.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    07.09.2023Donnerstag, 7. September 2023 - Sonntag, 24. September 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5190.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    07.09.2023Donnerstag, 7. September 2023 - Sonntag, 24. September 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5630.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    07.09.2023Donnerstag, 7. September 2023 - Sonntag, 24. September 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5190.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    21.09.2023Donnerstag, 21. September 2023 - Sonntag, 8. Oktober 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5290.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    21.09.2023Donnerstag, 21. September 2023 - Sonntag, 8. Oktober 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5730.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    21.09.2023Donnerstag, 21. September 2023 - Sonntag, 8. Oktober 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5290.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    28.09.2023Donnerstag, 28. September 2023 - Sonntag, 15. Oktober 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5290.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    28.09.2023Donnerstag, 28. September 2023 - Sonntag, 15. Oktober 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5730.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    28.09.2023Donnerstag, 28. September 2023 - Sonntag, 15. Oktober 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5290.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    12.10.2023Donnerstag, 12. Oktober 2023 - Sonntag, 29. Oktober 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5290.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    12.10.2023Donnerstag, 12. Oktober 2023 - Sonntag, 29. Oktober 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5730.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    12.10.2023Donnerstag, 12. Oktober 2023 - Sonntag, 29. Oktober 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5290.00 EUR

     

    Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    19.10.2023Donnerstag, 19. Oktober 2023 - Sonntag, 5. November 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5190.00 EUR

     

    Einzelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    19.10.2023Donnerstag, 19. Oktober 2023 - Sonntag, 5. November 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5630.00 EUR

     

    halbes Doppelzimmer Teilnehmer: min. 12 max. 25 Dauer: 18 Tage

    19.10.2023Donnerstag, 19. Oktober 2023 - Sonntag, 5. November 2023
    18 Tage / 17 Nächte

    5190.00 EUR

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    22.02.2024Donnerstag, 22. Februar 2024 - Sonntag, 10. März 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    22.02.2024Donnerstag, 22. Februar 2024 - Sonntag, 10. März 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    21.03.2024Donnerstag, 21. März 2024 - Sonntag, 7. April 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    21.03.2024Donnerstag, 21. März 2024 - Sonntag, 7. April 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    09.05.2024Donnerstag, 9. Mai 2024 - Sonntag, 26. Mai 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    09.05.2024Donnerstag, 9. Mai 2024 - Sonntag, 26. Mai 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    22.08.2024Donnerstag, 22. August 2024 - Sonntag, 8. September 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    22.08.2024Donnerstag, 22. August 2024 - Sonntag, 8. September 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    12.09.2024Donnerstag, 12. September 2024 - Sonntag, 29. September 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    12.09.2024Donnerstag, 12. September 2024 - Sonntag, 29. September 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    26.09.2024Donnerstag, 26. September 2024 - Sonntag, 13. Oktober 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    26.09.2024Donnerstag, 26. September 2024 - Sonntag, 13. Oktober 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    03.10.2024Donnerstag, 3. Oktober 2024 - Sonntag, 20. Oktober 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    03.10.2024Donnerstag, 3. Oktober 2024 - Sonntag, 20. Oktober 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    17.10.2024Donnerstag, 17. Oktober 2024 - Sonntag, 3. November 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    17.10.2024Donnerstag, 17. Oktober 2024 - Sonntag, 3. November 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    31.10.2024Donnerstag, 31. Oktober 2024 - Sonntag, 17. November 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    31.10.2024Donnerstag, 31. Oktober 2024 - Sonntag, 17. November 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    14.11.2024Donnerstag, 14. November 2024 - Sonntag, 1. Dezember 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    14.11.2024Donnerstag, 14. November 2024 - Sonntag, 1. Dezember 2024
    18 Tage / 17 Nächte

     

    Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    19.12.2024Donnerstag, 19. Dezember 2024 - Sonntag, 5. Januar 2025
    18 Tage / 17 Nächte

     

    auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 18 Tage

    19.12.2024Donnerstag, 19. Dezember 2024 - Sonntag, 5. Januar 2025
    18 Tage / 17 Nächte

     

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    Oberföhringer Strasse 172
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    Telefon 089/9570001
    eMail: info@klingsoehr-reisen.de

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