Kuba – aktiv erleben

In zwei Wochen das Naturparadies Kuba entdecken Überwiegend leichte bis mittlere Wanderungen, eine anspruchsvollere Tour Wanderungen in der Sierra Maestra und der Sierra del Escambray Optimale Route durch Direktflüge nach Havanna und zurück von Holguín Wichtigste Stationen dieser Studienreise zum Wandern in Kuba: Havanna, Vinales, Cienfuegos, Trinidad, Santiago de Cuba

Reisenummer 68415

Kuba – aktiv erleben

  • In zwei Wochen das Naturparadies Kuba entdecken
  • Überwiegend leichte bis mittlere Wanderungen, eine anspruchsvollere Tour
  • Wanderungen in der Sierra Maestra und der Sierra del Escambray
  • Optimale Route durch Direktflüge nach Havanna und zurück von Holguín
  • Wichtigste Stationen dieser Studienreise zum Wandern in Kuba: Havanna, Vinales, Cienfuegos, Trinidad, Santiago de Cuba

Kuba einmal anders - zwei Wochen lang wandern wir auf der Karibikinsel, von deren Schönheit schon Kolumbus schwärmte, und reisen von West nach Ost. Unsere Wanderungen führen zu den Spuren der kubanischen Revolution, durch grüne Berglandschaften, zu rauschenden Wasserfällen und wogenden Tabakfeldern. Auch der koloniale Charme der Städte kommt nicht zu kurz. Auf historischen Plantagen erzählt Ihr Reiseleiter von Zuckerbaronen, Sklavenhändlern und Fidel Castros Revolution. Wir fragen uns, was sich auf der Insel nach dem Ende der Ära Castro ändert? Was wird aus den Beziehungen zu den USA? Kuba nimmt es sicher wie immer gelassen: Rumbarhythmen und tropische Sonne geben den Takt vor.

MAP Karte

Reiseverlauf

1. Tag: Flug nach Kuba

Bahnanreise 1. Klasse zum gewählten Flughafen. Mittags Flug mit Condor ab München nach Havanna (nonstop, Flugdauer ca. 11,5 Std.), Ankunft nach Ortszeit am Abend (Abendessen im Flugzeug). Ihr Studiosus-Reiseleiter begrüßt Sie und begleitet Sie ins Hotel. Zwei Übernachtungen in Havannas Diplomatenviertel Miramar.

2. Tag: Havanna - voller Rhythmus

Bröckelnde Pracht unter azurblauem Himmel - so empfängt uns Havanna. Auch wenn sich über die Stadt (UNESCO-Welterbe) die Patina des realen Sozialismus gelegt hat, pulsiert darunter das Temperament der Karibik. An der Plaza de Armas und vor der Kathedrale genießen Sie das heiter-melancholische Flair, wenn Ihr Reiseleiter in seinen Schilderungen die spanische Kolonialzeit lebendig werden lässt. Mittags essen wir gemeinsam in einem Paladar, einem der Privatrestaurants, die die Regierung seit einigen Jahren erlaubt. Der Rest des Tages gehört Ihnen!

3. Tag: Kubas Westen

Der Revolutionsplatz war der Ort vielstündiger Reden Fidel Castros an sein Volk und die Revolutionäre der Welt - die geeignete Kulisse für eine spannende Erzählung Ihres Reiseleiters zur jüngeren Geschichte Kubas. Er beleuchtet auch die Errungenschaften der Revolution und den Umgang der kommunistischen Führung mit dem Thema Internet. Der Kolumbus-Friedhof führt uns in die Kolonialgeschichte zurück. Dann geht's weiter in den Westen der Insel nach Soroa, das für seinen Orchideengarten berühmt ist. 80 km. Der Ausblick auf die Sierra del Rosario bei unserer • Wanderung (1,5 Std., mittel, ?200 m ?200 m) beschließt den Tag. Zwei Übernachtungen in Soroa.

4. Tag: Auf ins Tabakland!

Heute • wandern wir (3 Std., leicht, ?100 m ?100 m) im Tal von Vinales (UNESCO-Welterbe) zu einem gigantischen Felsengemälde. Zwischen Maniok- und Tabakfeldern recken sich schroffe Kalkkegel in den Himmel. Wandern macht hungrig: Hühnchen vom Grill? Gemeinsam lassen wir es uns schmecken. Vinales gilt als Herz des Tabaklandes. Wir lernen einen Tabakbauern kennen - und im Gespräch mit ihm wird deutlich, wie man mit etwas Fantasie und Humor im tropischen Sozialismus überlebt. 210 km.

5. Tag: Im Reich der grünen Berge

Eine stillgelegte Kaffeeplantage ist Ausgangspunkt unserer • Wanderung (2,5 Std., mittel, ?150 m ?100 m) durch das artenreiche Naturschutzgebiet Las Terrazas. Mittags essen wir auf einer Kaffeehazienda Leckeres vom Land. Auf der Fahrt nach Cienfuegos unterhalten wir uns über die neue, nun erlaubte Privatinitiative: Überall gibt es jetzt Cuentapropistas, Kleinunternehmer auf eigene Rechnung. Schleichendes Ende des kubanischen Sozialismus? 360 km, hauptsächlich Autobahn.

6. Tag: Perle des Südens

So nennt sich Cienfuegos - zu Recht. Zwölf Zuckerfabriken begründeten einst den Reichtum. Das koloniale Flair der Innenstadt (UNESCO-Welterbe) mit den Palästen der Zuckerbarone und dem Teatro Terry bezaubert - auch wenn der Putz bröckelt. Auf dem Weg nach Trinidad besuchen wir den ältesten botanischen Garten der Insel. 90 km. Abends führt Sie Ihr Reiseleiter in einen Paladar zum Essen. Zwei Übernachtungen in Trinidad.

7. Tag: Erst Trinidad, dann Dschungel

Beim Stadtrundgang in Trinidad (UNESCO-Welterbe) bestaunen wir die Prachtpaläste mit ihren verschnörkelten schmiedeeisernen Balkonen. Wir • wandern (2 Std., leicht, ?100 m ?100 m) durch die Wälder am Rande des Naturschutzgebietes Topes de Collantes zum Wasserfall Javira. Fahrtstrecke 50 km. Der Abend gehört Ihnen. Wenn Sie mögen, probieren Sie in der Altstadt von Trinidad Languste in einem der landestypischen Privatrestaurants!

8. Tag: Sierra del Escambray

Heute schauen wir ins Tal der Zuckermühlen. Sklavenhandel und Zuckerrohr sind untrennbar miteinander verbunden. Auf einer ehemaligen Zuckerhazienda lernen wir die dunklen Seiten der kubanischen Geschichte kennen. Sklaverei war zwar vorgestern, Meinungsfreiheit gibt es aber frühestens übermorgen. Landestypisch bringen uns Traktoren rumpelnd in die Berge, dort genießen wir bei unserer • Wanderung (3,5 Std., mittel, ?250 m ?250 m) die Kulisse der Sierra del Escambray und stärken uns beim kreolischen Mittagessen. Nachmittags erreichen wir wieder im Bus Sancti Spíritus. 90 km.

9. Tag: Nach Camagüey

Heute durchfahren wir die weiten Ebenen Zentralkubas bis nach Camagüey (UNESCO-Welterbe). 190 km. Beim Rundgang merken wir: Die lebendige Stadt ist geprägt von Straßen voller Menschen und vielen Fahrrädern gegen die latente Transportmisere. Hier arbeitet die Schweizer Hilfsorganisation Camaquito. Ein Mitarbeiter erklärt uns, wie die Organisation Kinder in den Bereichen Bildung, Sport und Kultur unterstützt, und präsentiert uns eines der aktuellen Projekte.

10. Tag: In die Sierra Maestra

Weiter geht die Reise durch Zuckerrohrfelder gen Osten. Nach dem Mittagsstopp in Bayamo wechseln wir in Bartolomé Masó auf Jeeps. Mit kleinem Gepäck erreichen wir unser Hotel mitten in der Sierra Maestra. Busstrecke 300 km. Je nach Ankunftszeit schnüren wir gleich die Wanderstiefel für unsere • Tour (1,5 Std., leicht bis mittel, ?100 m ?100 m) entlang des Rio Yara. Zwei Übernachtungen in einfachen Bungalows in der Sierra Maestra.

11. Tag: Auf den Spuren der Revolution

Bei unserer • Wanderung (5 Std., anspruchsvoll, ?400 m ?400 m) im Parque Nacional Turquino setzen wir unsere Füße auf historischen Boden der Revolution. Versteckt im Gebirgszug der Sierra Maestra, organisierten die Revolutionäre in den 1950er Jahren ihren Kampf gegen Diktator Batista. Wir besuchen das Guerillacamp und besichtigen die Gebäude des ehemaligen Generalkommandos sowie das Haus des Comandante en Jefe, Fidel Castro. Nach unserer längsten Wanderung werden wir mittags im Hotel mit einer Parrillada, einem kubanischen Barbecue, belohnt.

12. Tag: El Saltón und Santiago

Die Jeeps bringen uns zurück zu Bus und Hauptgepäck. Auf geht es nach El Saltón. Bei unserer • Wanderung (2,5 Std., mittel, ?200 m ?200 m) erleben wir das Landleben in der Sierra Maestra hautnah. 200 km Busstrecke bis Santiago de Cuba. Drei Übernachtungen.

13. Tag: Wallfahrt und Rhythmus

Sozialismus und Religion passen nicht zusammen? Im Wallfahrtsort El Cobre staunen wir, mit welcher Inbrunst die Pilger hier ihre Nationalheilige, die Jungfrau gleichen Beinamens, verehren. Anschließend, in Kubas heimlicher Hauptstadt Santiago, besuchen wir die Festung El Morro, die die Küste bewacht. Auf dem Ifigenia-Friedhof erweisen wir Kubas Nationalheld José Martí unsere Reverenz. Auch Fidel Castro fand hier seine letzte Ruhestätte. Danach wenden wir uns ganz dem Diesseits zu. Santiago besteht zu 100 % aus Musik und Tanz! Trommler und Rumbatänzer beleben die Plätze. Eine einmalige Atmosphäre.

14. Tag: Auf die Gran Piedra

Es geht hinauf auf über 1200 m zur Gran Piedra vor den Toren Santiagos, und wir • wandern (3 Std., leicht bis mittel, ?250 m ?250 m) durch den dortigen Nationalpark. Picknickpause bei fantastischer Aussicht, Wanderbeine ausruhen! Den restlichen Nachmittag gestalten Sie nach Ihrem persönlichen Rhythmus. Abends sind Sie dann fit für unser karibisches Abschiedsessen.

15. Tag: Abschied von Kuba

Vormittags freie Zeit in Santiago, gegen Mittag geht es zum Flughafen von Holguín. 150 km. Gäste, die noch auf Kuba bleiben möchten, fahren von dort weiter an den Strand bei Guardalavaca. Für alle anderen startet abends der Flug mit Condor von Holguín nach Frankfurt (Nachtflug, nonstop, Flugdauer ca. 9,5 Std.).

16. Tag: Zurück in Europa

Ankunft am Vormittag in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Orten.

Leistungen

Im Reisepreis enthalten

  • Bahnreise zum/vom Abflugsort in der 1. Klasse von jedem Bahnhof in Deutschland und Österreich
  • Linienflug (Economy) mit Condor von Frankfurt oder München nach Havanna und zurück von Holguín; bei diesen und weiteren verfügbaren Flugverbindungen Aufpreis möglich
  • Flug-/Sicherheitsgebühren (ca. 175 €)
  • Transfers/Ausflüge/Rundreise in bequemen Reisebussen (Klimaanlage)
  • Jeepfahrten am 10., 11., 12. und 14. Tag
  • 14 Übernachtungen, gute Hotels in Havanna und Santiago, sonst teilweise einfachere Hotels, meist mit Klimaanlage und Swimmingpool
  • Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
  • Frühstücksbuffet, 3 Mittagessen in Restaurants, ein Mittagessen in einem Paladar, ein Mittagessen als Barbecue, 6 Abendessen im Hotel, 2 Abendessen in Paladares

bei Studiosus außerdem inklusive

  • Speziell qualifizierte Studiosus-Reiseleitung
  • Kubanische Reisebegleitung
  • Ein Picknick
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren (ca. 125 €)
  • Kubanische Touristenkarte (ca. 25 €)
  • Trinkgelder im Hotel
  • Infopaket und Reiseliteratur (ca. 30€)
  • Klimaneutrale Bus- und Bahnfahrten durch CO2-Ausgleich

Ein offenes Wort

Trotz des Tourismusbooms der letzten Jahre ließ der Hotelkomfort und auch die Hotelauswahl außerhalb Havannas und der modernen Ferienresorts an der Karibikküste oft zu wünschen übrig. Mit Unterstützung großer spanischer Hotelketten werden nun im ganzen Land nach und nach auch die Rundreisehotels auf internationalen Standard gebracht. In dieser Übergangsphase lassen sich Hotel- und Programmänderungen zwar nicht immer vermeiden, andererseits hat sich das zuletzt nicht mehr stimmige Preis-Leistungs-Verhältnis schon deutlich verbessert. Was Sie auf jeden Fall erwartet: Kubas besonderer Charme! Lassen Sie sich vom Flair der Insel begeistern!

Reisepapiere und Impfungen

Reisepass erforderlich. Die kubanische Touristenkarte beantragt Studiosus. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Einreisebestimmungen

Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen einen Reisepass, der mindestens sechs Monate über den Zeitpunkt der Einreise hinaus gültig sein muss und eine Touristenkarte.
Touristenkarte:
- ist im Reisepreis eingeschlossen und wird Ihnen mit den Reiseunterlagen zugesandt
- berechtigt zu einem Aufenthalt von max. 30 Tagen

Eventuell anfallende Visagebühren für andere Nationalitäten sind im Reisepreis nicht eingeschlossen. Bitte beachten Sie, dass Ausländer, die mit einem Visum (nicht mit Touristenkarte) nach Kuba einreisen, in der Regel von den kubanischen Behörden eine Ausreisegenehmigung benötigen, um Kuba wieder verlassen zu können.
Bitte schicken Sie den beiliegenden Fragebogen bis spätestens sechs Wochen vor Reisebeginn vollständig ausgefüllt an uns zurück.

Bestimmung zu Krankenversicherung

Alle nach Kuba einreisenden Ausländer müssen für die vorgesehene Aufenthaltsdauer eine private Krankenversicherung, die Kuba abdeckt, vorweisen können. Zur Nachweispflicht genügen Versicherungspolice oder -schein (am besten in spanischer oder englischer Sprache) oder die Versicherungskarte. Reisende, die bei einer Kontrolle zum Zeitpunkt der Einreise nicht über einen ausreichenden privaten Versicherungsschutz verfügen, müssen sich am Flughafen eine Police von einer kubanischen Versicherung ausstellen lassen (Kosten je nach Tarif zwei bis drei CUC pro Tag). Es werden Zuschläge bei Vorerkrankungen, bei Personen über 70 Jahren sowie bei Personen, die eine Risikosportart ausüben, erhoben.

Sicherheitseinrichtungen in den Hotels

Bitte beachten Sie, dass die Anforderungen der Hotelausstattung hinsichtlich der Sicherheit nicht dem mitteleuropäischen Standard entsprechen:
- Rauchmelder und Sprinkleranlagen nicht immer vorhanden
- fehlende Notfallpläne und Evakuierungshinweise
- Brüstungshöhe von Treppen- und Balkongeländern niedriger als 90 cm, Zwischenräume im
Geländer größer als 15 cm; niedrige Fensterbrüstungen
- teilweise lockere Steckdosen, unzureichend isolierte Kabel und Anschlüssen an Lampen und
anderen elektrischen Geräten
- fehlende Angabe zur Wassertiefe der Swimmingpools, fehlende Rettungsringe
- Swimmingpools oft nachts unbeleuchtet und nicht gesichert
- ungekennzeichnete Stufen und Geländeunebenheiten (auch in den Fluren)
- teilweise nicht ausreichend beleuchtete und bei Feuchtigkeit rutschige Außenanlagen und
Zuwege zu den Bungalows - wir empfehlen die Mitnahme einer Taschenlampe!

Sicherheitsgurte im Bus

Wir sind bei unseren Reisen mit technisch einwandfreien, gut gewarteten Bussen unterwegs. Diese entsprechen jedoch nicht immer dem Standard deutscher Reisebusse. Sicherheitsgurte sind nicht in allen Bussen oder nicht an allen Sitzplätzen vorhanden.

Gesundheitshinweise

Im folgenden Text zitieren wir die medizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes, die Sie auch im Internet unter www.diplo.de/gesuenderreisen finden können.
Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

Hinweise des Auswärtigen Amtes zu seinen medizinischen Reiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass das Auswärtige Amt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen übernehmen kann.
Die Angaben sind gemäß Auswärtigem Amt:
- Information medizinisch Vorgebildeter. Sie ersetzen nicht die Konsultation des Arztes
- auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbesondere bei längeren
Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern
und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten
- immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine
vorherige medizinische Beratung durch einen Arzt/Tropenmediziner ist zu empfehlen
- trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle
medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer aktuell sein

Kuba

Aktuelle medizinische Hinweise
Die WHO hat im Januar 2019 einen fehlenden Impfschutz gegen Masern zur Bedrohung der globalen Gesundheit erklärt. Eine Überprüfung und ggf. Ergänzung des Impfschutzes gegen Masern für Erwachsene und Kinder wird daher spätestens in der Reisevorbereitung dringend empfohlen.
Impfschutz
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR), Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster (Gürtelrose).
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Cholera (s. u.) empfohlen.
Zika-Virus-Infektion
Gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird Kuba mit einer möglichen Übertragbarkeit von Zika-Viren klassifiziert, d.h. Kategorie 1 bzw. 2 der aktuellen WHO-Einteilung, auch wenn u.U. aktuell
daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert werden. Das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren. In Anlehnung an die derzeitigen WHO-Empfehlungen empfiehlt das Auswärtige Amt
von vermeidbaren Reisen in Regionen der o.g. WHO-Kategorie 1 oder 2 abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion und deren Prävention finden Sie im mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit e.V. (DTG) sowie dem Robert Koch-Institut (RKI) abgestimmten Merkblatt Zika-Virus-Infektion des Gesundheitsdienstes.
Denguefieber
Nach Presseberichten ist es in dem kubanischen Ort Florida in der Nähe der Provinzhauptstadt Camagüey zu einem Ausbruch von Dengue-Fieber gekommen, bei dem auch bereits unter den Einheimischen Todesfälle zu beklagen sind.
Dengue wird durch den Stich der tagaktiven Mücke Aedes aegypti übertragen und tritt landesweit auf. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und ausgeprägten Gliederschmerzen einher.
In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern der Lokalbevölkerung zum Teil schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Diese sind jedoch bei Reisenden insgesamt extrem selten. Bei Verdacht auf Denguefieber können die kubanischen Gesundheitsbehörden eine medizinische Quarantäne verhängen, die mindestens 72 Stunden andauert.
Da es derzeit weder eine Impfung bzw. Chemoprophylaxe noch eine spezifische Therapie gegen Dengue gibt, besteht die einzige Möglichkeit zur Vermeidung dieser Virusinfektion in der konsequenten Anwendung persönlicher Maßnahmen zur Minimierung von Mückenstichen (s. u.).
Chikungunya
Aktuell werden, ausgehend von der Antillen-Insel St. Martin, bislang nur importierte Fälle von Chikungunya-Virusinfektionen in Kuba gemeldet. Chikungunya zeigt ähnliche Symptome wie Dengue-Fieber und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen. Ein Merkblatt zu Chikungunya finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin.
Malaria
Die Insel Kuba ist malariafrei.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- ganztägig Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
- ggf. unter einem Moskitonetz zu schlafen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Seit 2012 werden v.a. aus den Provinzen Havanna, Guantanamo, Santiago de Cuba, Granma, Camaguey sowie Cienfuegos Choleraerkrankungen auch vereinzelt bei Touristen gemeldet.
Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden klinischen Verlauf. (Vgl. auch Merkblatt des Auswärtigen Amts unter www.diplo.de/reisemedizin).
Eine Cholera-Impfung steht zur Verfügung. Sie erfordert eine zweimalige Schluckimpfung mit einem mindestens zweiwöchigen Vorlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist in der Regel nur bei besonderer Exposition (z.B. Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten) gegeben. Darüber hinaus kann sie in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen infektionsepidemiologischen Lage bei Reisen im Land inklusive der Hauptstadt Havanna sinnvoll sein. Das hängt vom persönlichen Reiseprofil des Reisenden ab. Eine individuelle Beratung durch einen Tropen- oder Reisemediziner dazu wird empfohlen.
Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders auch Cholera vermeiden.
Einige Grundregeln: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, frisch gekochten Tee oder Kaffee, nie Leitungswasser. Eiswürfel nur, wenn sie auch sicher mit aufbereitetem Wasser hergestellt wurden. Nur gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen, selbst schälen oder desinfizieren. Fisch und Fleisch nur gut durchgekocht genießen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Stuhlgang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
HIV/Aids
Durch ungeschützte sexuelle Kontakte, bei Drogenmissbrauch (unsaubere Spritzen und Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Ciguatera
Insbesondere von April bis September besteht die Gefahr, dass Fische giftige Algen aufgenommen haben, die auch beim Menschen zu schweren Vergiftungen führen können (Ciguatera). Den Fischen selbst sind keinerlei Veränderungen anzumerken. Lokale Warnungen sollten beachtet werden.
Tollwut
In Kuba kann Tollwut zumeist von Hunden, Katzen oder Fledermäusen übertragen werden.
Medizinische Versorgung
Es gibt in Kuba definitiv kein verlässliches Rettungssystem, d.h. es kann weder davon ausgegangen werden, dass eine wie in Deutschland übliche maximale Alarmierungszeit, d.h. zwischen Notruf und Eintreffen des Ambulanzfahrzeuges von ca. 15min, eingehalten wird, noch dass sich an Bord des Rettungsfahrzeuges immer ausreichend qualifizierte Rettungsassistenten bzw. Ärzte befinden. Leider unterstreichen aktuelle Beispiele auch deutscher Touristen mit z.T. fatalem Ausgang dieses gravierende Defizit.
Medizinische Behandlung für Ausländer ist in Kuba nur in speziellen Ausländerkrankenhäusern bzw. Ausländerabteilungen von Krankenhäusern vorgesehen. Bei akuten Notfällen wird prinzipiell auch in anderen Krankhäusern eine (kostenpflichtige) Erstbehandlung vorgenommen. Die Kosten können die in Deutschland üblichen übersteigen.
Das Angebot zur Gesundheits- und Notfallversorgung ist insbesondere in vielen ländlichen Gebieten häufig nicht mit europäischen technischen und hygienischen Standards vergleichbar.
Nicht nur deshalb sollte unbedingt vor Reiseantritt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt.
Lassen Sie sich unbedingt vor einer Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle oder einen Tropen- bzw. Reisemediziner beraten (Verzeichnis z.B. unter www.dtg.org)
Unverändert gültig seit: 30. Januar 2019

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Veranstalter: Studiosus Reisen München GmbH, Riesstraße 25, 80992 München

Termine

Kuba – aktiv erleben

Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

10.11.2020Dienstag, 10. November 2020 - Donnerstag, 26. November 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

10.11.2020Dienstag, 10. November 2020 - Donnerstag, 26. November 2020
17 Tage / 16 Nächte

 

Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

22.12.2020Dienstag, 22. Dezember 2020 - Donnerstag, 7. Januar 2021
17 Tage / 16 Nächte

 

auf Anfrage Teilnehmer: min. max. Dauer: 17 Tage

22.12.2020Dienstag, 22. Dezember 2020 - Donnerstag, 7. Januar 2021
17 Tage / 16 Nächte

 

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Wir freuen uns darauf, Sie bei der Planung Ihrer perfekten Reise zu unterstützen.
Damit wir ausreichend Zeit für Sie haben und der/die zu Ihrem Reiseziel passende Berater/in im Haus ist, vereinbaren Sie bitte einen Termin:



Reisebüro Klingsöhr
Oberföhringer Strasse 172
81925 München

Telefon 089/9570001
eMail: info@klingsoehr-reisen.de

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